Zamora-Socorro- Landungsfall
Aus UFO-, Mystery- und Grenzwissenwiki
Allgemeine Sichtungsdaten
Fall Nummer: 19640424
Sichtungsdatum: 24.04.1964
Sichtungszeit: 17.30
Postleitzahl:
Sichtungsort: Socorro
Bundesland:
Sichtungsland: USA
Zeugen: Lonnie Zamora
Klassifikation: CE III
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Ermittlungen:
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Quelle: Geheimsache UFO, Seite 152ff
Sachverhalt
Der Vorfall ereignete sich am späten Nachmittag des 24.04.1964 am Rande des ruhigen Wüstenstädchens Socorro in New Mexico. Police Officer Lonnie Zamora versah seinen Dienst wie jeden Tag in den fünf Jahen seit seiner letzten Beförderung. Es war gegen 17.30 Uhr, er passierte gerade das Gerichtsgebäude, als ihm ein schwarzer Cadillac mit überhöhter Geschwindigkeit entgegenkam. "Den schnapp ich mir", dachte Zamora bei sich, wendete mit quietschenden Reifen und nahm die Verfolgung auf. Er befand sich auf der U.S. 85, der Cadillac noch immer in Vorsprung, als ein Donnergrollen seine Aufmerksamkeit erregte: Vor ihm, in südwestlicher Richtung und etwa einen Kilometer entfernt, schoß eine bläulich-orangefarbene Flamme quer über den Himmel. In dieser Gegend, hiner einer Grußße von Hügeln, gab es Dynamitlager, wußte Zamora. Hatte es eine Katastrophe gegeben, eine Explosion? Zamora beschloss, den Verkehrssünder ziehen zu lassen und stattdessen dort nach dem Rechten zu sehen. Er fuhr ab von der Hauptstraße, schaffte es nach drei Anläufen über die Hügel zu kommen, schaute in Richtung des Sprengstofflagers und sah ein leuchtendweißes Objekt inmitten der rostbraunen Wüstenlandschaft auf dem Boden einer Schlucht, vielleicht 150 Meter von ihm entfernt. "Oh mein Gott", entfuhr es Officer Zamora, der glaubte, hier hätte sich ein Unfall ereignet. Sofort griff er sich sein Funkgerät, meldete im Polizeicode: "Socorro Zwei an Socorro, wahrscheinlich ein 10-44 (Unfall). Ich werde 10-6 (beschäftigt sein, verlasse den Wagen dort unten in Arroyo)". Das war exakt um 17.51 Uhr. Als er wieder in die Talsohle zwischen den Hügeln blickte, in der das vermeintliche Autowrack stand, wurde ihm klar, dass es kein solches war: Da unten befand sich eindeutig ein weißes, leuchtendes, metallisches Objekt, geformt wie ein amerikanischer Football (also oval) und offenbar auf dünnen, schwarzen Landebeinen stehend. Dann bemerkte er unmittelbar daneben zwei Personen in weißen Overalls. Eine von ihnen drehte sich um, schaute in Richtung Zamoras Polizeiwagen. Sie war jetzt offenbar erschreckt, schien sich zu beeilen. Der Police Officer stieg wieder in seinen Wagen, wollte helfen und fuhr in Richtung der Unfallstelle. Doch als er gerade dort angekommen war, hörte er ein lautes Donnergrollen und sah wieder eine Flamme. Diesmal befand sie sich unter dem Objekt. Sie war hellblau und die Objektunterseite orangefarben, als der leuchtendweiße Football vertikal in die Höhe schoss, während der Ton immer lauter und höher wurde. Jetzt erkannte er ein Zeichen, ein Symbol, das in roter Farbe an die weiße Seite des Ovals gemalt war, in 75 cm Höhe und 60 cm Breite: eine horizontale Linie, umschlossen von einen Halbkreis, im Zentrum etwas, das wie ein Pfeil aussah. Da bekam es der gestandene Polizist mit der Angst zu tun. Er dachte, das unheimliche Flugobjekt müsse jeden Moment explodieren, und so rannte er davon, seine Unterarme schützend vor sein Gesicht gehalten, an seinem Wagen vorbei und den Hügel hinauf. Noch während er lief, schaute er sich immer wieder um und sah, wie das Objekt in 6 Sekunden von der Talsohle aufstieg und die Höhe der Straße erreichte. Erst als er auf der anderen Seite des Hügels ankam, fühlte er sich sicher, kauerte sich zwischen Steine und Büsche und atmete erst auf, als er sah, wie das Ei im Tiefflug - in nur 5 Metern Höhe - in entgegengesetzter Richtung davonflog, das Dynamitlager nur um einen Meter verfehlend. Erst langsam beschleunigte es, um schließlich in den Himmel zu gleiten. Zamora lief schnell zum Wagen, griff sich das Funkgerät, bat seinen Kollegen Nep Lopez am Funk: "Schau aus dem Fenster, ob Du ein Objekt siehst. Es sieht aus wie ein Ballon." Doch im selben Moment wurde ihm klar, dass Nep es gar nicht sehen konnte. Das Fenster seines Büros zeigte in Richtung Norden, das UFO war in südwestliche Richtung, in Richtung des Six Miles Canyon Mountain, verschwunden. Nachdem er seinen Standort durchgegeben hatte, traf sein Vorgesetzter, Sergeant M.S. Chavez, an der fraglichen Stelle ein. Er fand Lonnie Zamora in einen erbärmlichen Zustand vor: Bleich, schwitzend, zitternd zeigte er auf eine Gruppe schwelender Büsche in der Talmulde und sagte immer wieder: "Dort hat es gestanden, Sergeant, dort stand es." Als beide den Hang hinunterkletterten, bemerkten sie dort, wo das Objekt gestanden hatte, vier Mulden, 25 x 45 cm groß, die zusammen die Form eines Rhombus bildeten - offenbar die vier Abdrücke der Landebeine des UFOs. Jetzt erinnerte sich Zamora, bei Ankunft an der Landestelle eine Art metallisches Scheppern gehört zu haben. Wahrscheinlich kam es daher, daß die Landebeine gerade eingezogen wurden. Zwischen den Mulden entdeckten die Männer zwei kleinere Abdrücke, wie von einer Leiter. Sie informierten die Bundespolizei und die Luftwaffe. Auch fanden sich noch zwei weitere Zeugen zu diesem Vorfall.
