Teheran UFO-Vorfall
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Gegen 00.30 Uhr, am 19.09.1976, erhielt X vier Anrufe von Bürgern, die im Shemiran-Gebiet von Teheran leben. Sie berichteten von fremden Objekten am Himmel. Einige gaben an, ein vogelähnliches Objekt gesehen zu haben, während andere von einem Helikopter mit Licht berichteten. In dieser Zeit befanden sich jedoch keine Helikopter in der Luft. Nachdem er den Bürgern gesagt hatte, daß es sich um Sterne handle und mit dem Tower des Mehrabad-Flughafens gesprochen hatte, entschloß er sich dazu, selbst nachzusehen. Er bemerkte ein Objekt am Himmel, das einem Stern ähnelte, aber größer und auch heller war. Er entschied sich dazu, eine F-4 von der Sharokhi-Luftwaffenbasis hochzuschicken, die Nachforschungen anstellen sollte. Um 01.30 Uhr hob die F-4 ab und näherte sich einem Punkt, der 40 NM nördlich von Teheran lag. Das Objekt war wegen seiner Helligkeit leicht bis auf 70 Meilen erkennbar. Als sich die F-4 bis auf 25 NM genähert hatte, fielen alle Instrumente und die Funkverbindung (UHF und Boardsprechanlage) aus. Der Pilot brach die Abfangjagd ab und kehrte nach Sharokhi zurück. Als die F-4 abdrehte und offensichtlich für das Objekt keine Bedrohung mehr darstellte, setzten auch die Instrumente und die Funkverbindung wieder ein. Um 01.40 Uhr wurde eine zweite F-4 hochgeschickt. Der Pilot erhielt bei einer VC-Annäherungsrate von 150 NMPH (ca. 250 km/h) in einer einer Entfernung von 27 NM (43 km) ein Radarbild auf 12 Uhr Position. Als sich die Entfernung auf 25 MN (40 km) verringerte, entfernte sich das Objekt mit einer auf dem Radarschirm sichtbaren Geschwindigkeit und hielt eine Distanz von 25 NM. Die Größe der aufgefangenen Radarimpulse entsprach einem Objekt von der Größe einer Boeing 707. Die sichtbare Größe des Objektes war wegen seiner intensiven Helligkeit schwer feststellbar. Das Licht, das das Objekt abgab, erinnerte an Blitzlichter, die in rechteckigem Muster angeordnet waren und abwechselnd in den Farben Blau, Grün, Rot und Orange erschienen. Die Aufeinanderfolge der Lichter geschah so schnell, daß alle Farben gleichzeitig gesehen werden konnten. Das Objekt und die nachjagende F-4 verfolgten einen Kurs, der südlich von Teheran lag, als ein anderes, hell leuchtendes Objekt, das etwa die Hälfte oder ein Drittel der scheinbaren Größe des Mondes hatte, aus dem ersten Objekt herauskam. Das zweite Objekt bewegte sich mit sehr hoher Geschwindigkeit direkt auf die F-4 zu. Der Pilot versuchte, eine ATM-9-Rakete auf das Objekt abzufeuern, aber in diesem Augenblick versagten sein Feuerleitpult und die Funkverbindungen. Jetzt leitete der Pilot ein Wendemanöver ein, verbunden mit einem Sturzflug, um zu entkommen. Als er gewendet hatte, nahm das Objekt in einer Entfernung von etwa 3-4 NM (5-6 km) die Verfolgung auf. Während er dem ersten Objekt zu entkommen versuchte, flog das zweite Objekt in den Wendekurs der F-4 und kehrte dann zu einer perfekten Wiederaufnahme zum ersten Objekt zurück. Kurz nachdem das zweite Objekt sich mit dem ersten vereint hatte, tauchte ein dritter Körper auf der anderen Seite des ersten Objekts auf, und flog geradewärts mit großer Geschwindigkeit abwärts. Die F-4 Mannschaft, deren Feuerleitpult und Funkanlagen nun wieder funktionierten, beobachtete das Objekt, das sich dem Boden näherte, und erwartete eine große Explosion. Es schien aber, als ob das Objekt sanft auf der Erde landete. Es warf ein sehr helles Licht über ein 2-3 Kilometer weites Gebiet. Die Mannschaft verringerte ihre Flughöhe von 26 NM auf 15 NM, um weiter zu beobachten und die Position des Objektes zu vermerken. Die hatten einige Schwierigkeiten, ihre Nachtsichtweite zur Landung zu justieren. Nachdem sie Mehrabad einige Male umkreist hatten, setzten sie zur Landung an. Das UHF war durch starke Interferenzen gestört, und jedesmal, wenn sie die magnetische Peilrichtung von 150 Grad von Mehrabad kreuzten, setzte die Funkverbindung (UHF und Bordfunk) aus, und der INS schwankte zwischen 30 und 50 Grad. In einer Maschine der zivilen Luftfahrt, die sich zu dieser Zeit Mehrabad näherte, wurde in der gleichen Umgebung (Kilo Zulu) Funkversagen festgestellt, aber es wurde nichts Ungewöhnliches gesichtet. Während sich die F-4 auf ihrem letzten Anflug zur Landung befand, bemerkte die Besatzung ein weiteres, zylinderförmiges Objekt mit hellen Lichtern an jedem Ende und einem Blitzlicht in der Mitte. Eine Rückfrage an den Tower ergab, daß zur Zeit kein bekannter Flugverkehr stattfand. Als das Objekt über die F-4 davonflog, konnte es im Tower nicht visuell wahrgenommen werden. Dies gelang erst, als der Pilot den Hinweis gab, zwischen den Bergen und der Raffinerie Ausschau zu halten. Als das Tageslicht einsetzte, wurde die Mannschaft mit einem Hubschrauber in jenes Gebiet geflogen, wo das Objekt offensichtlich gelandet war. An der Stelle, die die Mannschaft als Landestelle vermutete (ein trockenes Flußbett), wurde nichts bemerkt, aber als sie das Gebiet westlich umflogen, wurde ein äußerst bemerkenswertes Pfeifsignal empfangen. Am Punkt der lautesten Empfangsstärke befand sich ein kleines Haus mit Garten. Sie landeten und fragen die Leute, ob sie in der letzten Nacht irgend etwas Ungewöhnliches bemerkt hätten. Die Bewohner berichteten von einem lauten Geräusch und einem sehr hellen Licht, das einem Blitz geähnelt habe. Das Flugzeug als das vermutete Landegebiet werden nach möglichen Strahlungen untersucht.
Quelle: http://www.ufo-datenbank.de/asien/Iran/sichtung1.php?id=310
