Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP e.V.)
Aus UFO-, Mystery- und Grenzwissenwiki
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Daten zur Gruppe
Gegründet: 1972
Leiter der Gruppe: Hans-Werner Peiniger, Danny Ammon
Ehemalige Vorstandsmitglieder: Gerald Mosbleck bis 2000 2. Vorsitzender, Mirko Mojsilovic 2000 bis 2008 2. Vorsitzender
Vorstandsbeisitzer: Christian Czech (seit 2008) und André Kramer (seit 2010)
Ehemalige Vorstandsbeisitzer: T.A. Günter (bis 2010)
Organisationsform: Eingetragener Verein
Publikation: GEP-News (1979), seit 1980 Journal für UFO-Forschung (JUFOF)
Mitgliederjournal: GEP-News (1999-2001), seit 2001 GEP-Insider
Homepage: http://www.ufo-forschung.de
Die GEP e.V. ist eine deutsche Vereinigung, die sich hauptsächlich mit der Erforschung des UFO-Phänomens beschäftigt. Als eingetragener Verein ist die GEP seit 1988 als Gemeinnützigkeit|gemeinnützig anerkannt. Vereinsregistereintrag: 784, Amtsgericht Lüdenscheid. Vertretungsberechtigt sind Hans-Werner Peiniger, Lüdenscheid, und Danny Ammon, Zella-Mehlis. Ihren Sitz hat die bundesweit und gelegentlich auch international agierende Gesellschaft in Lüdenscheid. Nach eigenen Angaben hat die GEP ca. 100 Mitglieder.
Gründung und Vereinsgeschichte
Die GEP wurde im Jahr 1972 von Hans-Werner Peiniger und Gerald Mosbleck als „UFO-Jugendclub Lüdenscheid” gegründet. Die daraus hervorgegangene „Gemeinschaft zur Erforschung unbekannter Phänomene (GEP) e. V.” benannte sich im Jahr 1984 in „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e. V.” um.
Im Jahr 1994 war die GEP an der Aufdeckung des Fehrenbach-UFO-Schwindels beteiligt. Hans-Werner Peiniger: Der Fehrenbach-Fall. In: Journal für UFO-Forschung Nr. 100, 4/1995: S.98-122; dies brachte dem Verein eine erhöhte Aufmerksamkeit durch die Medien, u.a. im Focus<ref>Axel Wolfsgruber: Illobrandts Irrtum. In: Focus Nr. 26 (1995) ein.
Mit dem Rückzug von Gerald Mosbleck aus der UFO-Forschung im Jahr 2000 übernahm Mirko Mojsilovic sein Amt und der Vorstand wurde um zwei Beisitzer erweitert.
UFO-Definition und Schwerpunkte
Für die GEP ist ein UFO im weitesten Sinne ein Objekt, das sich der Zeuge zum Beobachtungszeitpunkt nicht erklären kann. Für UFOs im engeren Sinne wird die Definition des Astronomen und Project Blue Book-Beraters J. Allen Hynek herangezogen:
"Ein UFO ist die mitgeteilte Wahrnehmung eines Objektes oder Lichtes am Himmel oder auf dem Land, dessen Erscheinung, Bahn und allgemeines dynamisches und leuchtendes Verhalten keine logische, konventionelle Erklärung nahe legt und das rätselhaft nicht nur für die ursprünglich Beteiligten ist, sondern nach genauer Prüfung aller vorhandenen Indizien durch Personen, die technisch dazu in der Lage sind, eine Identifizierung nach dem gesunden Menschenverstand vorzunehmen, falls eine solche möglich ist, unidentifizierbar bleibt.|J. Allen Hynek| UFO. Begegnungen der ersten, zweiten und dritten Art (deutsche Ausgabe: Goldmann, 1979)"
Ausgehend von dieser Definition ist für die GEP der Untersuchungsgegenstand nicht das UFO, sondern die Mitteilung darüber.
Die GEP e.V. untersucht Meldungen von Zeugen mit Hilfe spezieller Fragebögen, führt Felduntersuchungen durch und versucht an Hintergrundinformationen zu gelangen. Für die Untersuchungen stehen Computer, Messgeräte unterschiedlichster Art und ein Archiv zur Verfügung. Die GEP e.V. veröffentlicht Ihre eingegangenen Sichtungen in ihrer eigenen Falldatenbank. Im Internet unter UFO-Datenbank.
Die Mitarbeiter der GEP arbeiten interdisziplinär und werden dabei von Behörden und wissenschaftlichen Instituten unterstützt. Die GEP grenzt sich von jeher von Gruppierungen ab, deren Vorgehensweise sie nicht teilt.
Die Publikation der bearbeiteten UFO-Meldungen sind in der zweimonatlich erscheinenden vereinseigenen Zeitschrift Journal für UFO-Forschung nachzulesen. Diverse Fachveröffentlichungen und die Zusammenarbeit mit verwandten Organisationen in der ganzen Welt ergänzen die Arbeit der GEP.
Interne Politik
Grundsätzlich hält die GEP sich aus den in der „UFO-Szene“ weitverbreiteten Streitigkeiten und persönlichen Anfeindungen heraus. Schwerpunkt der GEP sind die aktive Forschung im Feld, sowie Zeugenbefragungen und die Untersuchung des UFO-Phänomens.
Publikationen
Das von der GEP herausgegebene „Journal für UFO-Forschung“ gehört zu den ältesten in Deutschland noch erhältlichen Fachzeitschriften zur UFO-Thematik. Sie erschien erstmals 1980. Zu den Autoren des JUFOF gehörten und gehören unter anderem Ulrich Magin, Roland M. Horn, Uli Thieme mit seiner Rubrik Roswell News, Ulf Harendarski, Rudolf Henke, Werner Walter, Johannes Fiebag und Michael Hesemann.
Der GEP-Insider, der aus den GEP-News hervorging, ist lediglich den Mitgliedern vorbehalten und enthält neben Vereinsinterna oftmals zusätzliches Material sowie Interwiews mit Akteuren der UFO-Szene.
Die in unregelmäßigen Abständen erscheinenden Sonderhefte ergänzen die Schriften der GEP unter anderem durch Übersetzungen ausländischer Publikationen (beispielsweise Auszügen aus dem Condon-Report), Tagungsberichten oder Fallstudien.
Einzelnachweise
↑ Vereinsregistereintrag: 784, Amtsgericht Lüdenscheid. Vertretungsberechtigt sind Hans-Werner Peiniger, Lüdenscheid, und Mirko Mojsilovic, Hamburg. ↑ Hans-Werner Peiniger: Der Fehrenbach-Fall. In: Journal für UFO-Forschung Nr. 100, 4/1995: S.98-122. ↑ Axel Wolfsgruber: Illobrandts Irrtum. In: Focus Nr. 26 (1995) ↑ Im Internet unter UFO-Datenbank
Weblinks
- Homepage der GEP
- Informationen für Augenzeugen eines UFO-Phänomens
- Journal für UFO-Forschung
- UFO-Sichtungsdatenbank der GEP e.V.
- Literaturdatenbank mit Rezensionen aus dem JUFOF
UFO- und Alien-Motive im Alltag
Neues Projekt in Zusammenarbeit der GEP und CENAP
UFO- und Alien-Motive begegen uns im Alltag überall und spielen nicht nur eine große Rolle beim Merchandising. Aus ihnen können sich auch soziologische oder kulturanthropologische Fragestellungen ergeben, die in möglichen Untersuchungen näher zu betrachten sind.
Hans-Werner Peiniger (GEP e.V.) und Roland Gehardt (CENAP-HN) haben eine Website erstellt, die nach und nach mit den Bildern ihrer Privatsammlung ergänzt wird. Man findet auf der Seite einen bunten Mix aus Bekanntem und Kuriosem.
Quelle: http://sammlung.alien.de/
