Die North Canol Road Entführung (Nordkanada)

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Im Folgenden wird der Bericht des Entführungsopfers - dessen Name in der Sekundärliteratur mit "Kevin" angegeben ist -, wiedergegeben.

Am Mittwoch, dem den 2. September 1987 verließ ich Ross River (wo ich lebte) und bewegte mich alleine auf meinem Motorrad auf der North Canol Road, um zu fischen [Anmk. des Übers.: Die Canol Road (Canol steht für Canadian Oil) war Teil eines Projekts im zweiten Weltkrieg, das darauf abzielte, eine Pipeline und eine Straße von Norman Wells (Northwest Territories) nach Whitehorse (Yukon) zu bauen. Die Pipeline existiert nicht mehr, die Yukonsektion wird während der Sommermonate aber noch befahren und ist Teil der Trans-Canada Trail(Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Canol_Road)].

Ursprünglich hatte ich geplant, drei Tage in dem Gebiet zwischen Sheldon Lake und Macpass zu verbringen. Ein Arbeitskollege und dessen Freund wollten einen Tag später los, und ich wollte mich mit ihnen treffen, um zu fischen. Wir wollten alle in einem Wohnwagen bei dem Bach Dewhurst Creek schlafen. Ich verließ Ross River in aller Frühe, und es wurde immer kälter. Dann setzte ein heftiger und kalter Regen ein. Als ich den Bach Gravel Creek erreicht hatte, hielt ich bei Art John's Cabin an, um mir weitere Kleider anzuziehen. Ich wusste, dass es sowieso nicht aufhören würde zu regnen, also setzte ich meine Reise fort. Ich kam eine halbe Stunde bevor die Nacht hereinbrach, am Wohnwagen an und war arg durchnässt und müde. Ich macht ein Feuer, bereitete mein Abendessen zu und ging unmittelbar danach ins Bett. Ich freute mich auf die Jagd.

Der Regen hatte in der Nacht aufgehört, und als der Tag hereinbrach, machte ich mich mit meinem Gewehr und meiner Ausrüstung auf nach Macpass. Einige Meilen später fuhr ich mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 10 Meilen pro Stunde auf der Straße und schaute in die Bäume. Ich hielt dann für eine Toilettenpause an. Ich hielt dort, wo ich einige Berge und Täler sehen konnte, auf der rechten Straßenseite. Die Sonne schien, es wehte gar kein Wind, und es war etwas frisch. Ich stand genau vor meinem Motorrad und war gerade dabei, die Berge im Süden zu bewundern, als ich aus dem Augenwinkel heraus feststellte, dass links von mir etwas schwebte, was ich zunächst für ein Flugzeug hielt. Es war ungefähr 400-500 Yards entfernt und hatte die Größe etwa einer DC3 oder eines Schulbusses. Es bewegte sich von Norden nach Süden - das Objekt befand sich ungefähr 40 Yards über dem Boden und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h. Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, war "Mensch, fliegt der tief!" Ich blinzelte, da ich weder ein Leitwerk noch Flügel erkennen konnte.

Überall an der Seite schien es irgendetwas wie Verladeluken zu haben. Es war zigarrenförmig und hatte etwas wie einen grauen Streifen von oben nach unten und dunkelgrüne Streifen, die oben und unten längs verliefen. Ich dachte bei mir, dass irgendetwas mit diesem Bild nicht stimmen kann, dann bemerkte ich auch, dass es gar kein Geräusch von sich gab. Wenn das ein Flugzeug gewesen wäre, hätte das ganze Tal gedröhnt!

Während ich es beobachtete, schien es sich teilweise aufzulösen und sich wieder zu materialisieren, dies geschah mehr als einmal. Dann dachte ich bei mir - ohweh, es ist ein UFO und vielleicht ist es nicht für meine Augen bestimmt, vielleicht will es gar nicht gesehen werden. Ich kauerte nieder und versuchte mich hinter dem Gras zu verstecken, das entlang der Straße wuchs.

Dann sah ich, wie es hinter einem konisch geformten Hügel verschwand und nicht wieder auftauchte. Ich stand auf und war sehr aufgeregt und froh, weil ich dachte, dass ich gar nicht wahrgenommen worden war. Ich war neben meinem Motorrad, als ich ein lautes metallisches Geräusch hinter mir vernahm, von dem ich dachte, dass es menschlicher Natur war, da es sich anhörte wie ein Kofferaumdeckel wenn er zugeschlagen wird. Ich wollte mein Erlebnis teilen. Schnell lief ich um die Straßenbiegung, hinter der ich das Geräusch vermutet hatte.

Plötzlich stand ich zwei grauen Gestalten gegenüber, welche in einer Entfernung von etwa 20 Yards dastanden. Sie hatten blaue Overalls und waren circa 5 Fuß hoch, sie hatten insektenartige Köpfe, spitze Gesichter, große Augen und dünne Extremitäten. Mein erster Gedanke war "Das sind keine kleinen grünen Männchen, das sind Grashüpferleute". In genau dem Augenblick hob der linke von beiden seine linke Hand zu seiner Hüfte, in seiner Hand war eine Art Taschenlampe, die ein grelles Licht ausstrahlte. Sofort fühlte ich mich gelähmt und dachte, dass die Zeit stehengeblieben war. Alles war schwarz, kein Geräusch war zu hören. Ich versuchte "Nein!" zu brüllen, konnte aber nur ein verzerrtes Grummeln äußern. Die nächste Sache, an die ich mich erinnern kann, ist, das ich an der Straße stand, ich zitterte, hatte Angst und war verwirrt.

Binnen Sekunden überlegte ich, was gerade passiert war, und der nächste Gedanke, den ich hatte, war, dass ich dort lieber verschwinde, bevor sie mich wieder kriegen könnten. Ich wandte mich um, um mein Motorrad zu holen, doch aus irgendeinem Grunde war es nicht da, dann bemerkte ich, dass es auf der anderen Straßenseite war. Ich dachte bei mir "Was verflucht noch mal ist denn hier los?". Ich hatte noch panische Angst, darum ranne ich zu meinem Motorrad, musste aber feststellen, dass die Schlüssel fort waren. Normalerweise ließ ich immer die Schlüse stecken, so wollte ich verhindern, das sich sie verlor, währenddem ich in den Büschen herumschlich. Ich betrachtete die Straße, und stellte dann fest, dass ich sie in der Hand hatte. Ich ließ mein Motorrad an und fuhr schnell zum Wohnwagen.

Mit Erstaunen stellte ich fest, dass alle Schatten, die die Bäume warfen, in die exakt gegensätzliche Richtung wiesen als diejenigen der Morgensonne. Nach ungefähr einer Viertelstunde kam ich beim Wohnwagen an. Nach einer halben Stunde war es dunkel. Ich dachte, dass das gar nicht sein könnte und fragte mich, was denn los wäre - ich war ja erst vor einer Stunde losgefahren.

Mein Erlebnis wollte ich mit niemlandem teilen. Ich setzte Kaffee auf und konnte einen dumpfen brummenden Ton über dem Wohnwagen hören. Außerdem konnte ich eine weiche Vibration in allem spüren (Wohnwagen, Luft, usw.). Nach ungefähr zehn Minuten war alles vorbei. Mich hatte in erheblichem Maße das Gefühl beschlichen, dass "sie" draußen waren, und ich schaute nicht aus dem Fenster.

Später konnte ich immer noch nicht schlafen. Während ich Kaffe trank, hatte ich bruchstückhafte Erinnerungen an das Geschehene. Ich erinnere mich, wie ich in einem traumartigen Zustand war und das, was unten geschah, betrachtete. Ich sah, wie Berge und Flüsse und Wälder in schnellem Tempo vorüberzogen.

Ich vernahm dann auch andere Geräusche und wachte auf. Ich öffnete meine Augen und konnte nichts anderes als Dunkelheit sehen, eine sehr tiefe Dunkelheit. Als ich all das betrachtete, verflüchtigte sich die Dunkelheit, es kam ein Gesicht hervor, und ich starrte in das Gesicht eines Grauen. Ich konnte in meinem Geiste eine Stimme hören, die sagte "Es gibt keinen Grund zur Aufregung!". Es gab vier oder fünf dieser Wesen, die herumliefen, aber nur eines sprach zu mir. Die beiden, die ich voher auf der Straße gesehen hatte, sah ich nie wieder. Ich setzte mich dann auf und fragte mich, was eigentlich im Gange war: "Werden Experimente mit mir durchgeführt werden?" Die Antwort war: "Sie wurden schon durchgeführt." Ich fühlte mich zu jenem Zeitpunkt wohl, da sich bis auf ein merkwürdiges Gefühl in meinen Händen alles in Ordnung war mit mir. Ich rieb meine Hände, schaute aber nicht auf diese herab.

Das Wesen, welches mir am nächsten stand, fragte mich, ob ich meinen Heimatplaneten sehen wollte, ich bejahte das. Ich ging dann zu einem Fenster, wo eine Maschine stand, die aussah wie eine große Kopiermaschine. Mir wurde gesagt, ich sollte sie nicht berühren. Es war da ein weißer heller Stern, und der wäre meine Heimat. Ich wusste, dass die Erde blau war, deshalb dachte ich, dass er lügt. Er erklärte mir viel über Astronomie und Sterne usw., woran ich mich aber nicht detailgetreu erinnern kann. Ich wurde auch gefragt, ob ich denn auf eine Rundfahrt mitkommen wollte, was ich aber verneinte.

Dann wurde mir erzählt, dass ich all meine Erlebnisse vergessen müsste, was ich enttäuschen fand. Mir kamen die Außerirdischen freundlich vor, so als seien sie alte Freunde. Sie gaben mir einen gläsernen Behälter, zu ¾ mit einer gelben Flüssigkeit gefüllt, angeblich sollte diese dafür sorgen, dass ich alles vergesse. Ich sagte ihnen, dass ich das Erlebnis eigentlich gar nicht vergessen wollte, letzten Endes nippte ich dreimal am Glas und stellte es dann ab.

Am Folgetag traf ich meine Freunde, denen ich nichts von meinem Erlebnis erzählte."

Quelle: ufocasebook.com

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