Die Legnica-Entführung
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Der polnische UFO-Forscher Grzegorz Domanski vom UFO-Club Legnica (Legnicki Klub Badan UFO) erforschte den Fall des Wladyslaw S. (Name geändert). Wladyslaw S. besitzt einen Laden, und lange Zeit schwieg er über die Erebnisse, lediglich seiner Freundin - welche die Tante eines Ufologen war - gegenüber offenbarte er sich, darum wurden örtliche Forscher nur anderthalb Jahre, nachdem sich die Ereignisse zugetragen hatten, auf den Fall aufmerksam - nachdem sich Wladyslaw bereit erklärt hatte, in einem Interview über den Fall zu sprechen.
Wladyslaw S. hatte zuvor nie Interesse an den Themen UFOs oder Umweltschutz gezeigt, ebensowenig war er politisch interessiert. Laut seiner Freundin änderte sich der Charakter Wladyslaws durch die Ereignisse voll und ganz. Vorher wäre er zudem recht offen und aktiv gewesen.
Seine ersten Kontakte trugen sich in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre zu und verursachten wegen der verlorenen Zeit, der Tatsache, dass elektrische Geräte plötzlich zu arbeiten begannen, seiner Träume, welche er über fliegende Untertassen hatte sowie wegen vieler anderer Erscheinungen ein relatives Chaos in seinem Leben. In jener Zeit fand er auch mehrmals Blutspuren auf seinem Kissen. Die Herkunft der Blutspuren erschien ihm sehr mysteriös, da sie nicht von einer ihm bekannten Wunde zu stammen schienen.
Der Zeuge berichtete, dass er mindestens einmal pro Woche das Phänomen der fehlenden Zeit erlebte, und dies mehrere Male am Tag. Jene Zeitlücken waren von schier unglaublichen Ereignissen gefüllt.
Grzegorz Domanski versuchte verschiedene Ereignisse in eine zeitliche Reihenfolge zu bringen, was ihm aber nicht immer gelang. Obwohl Wladyslaws Begegnungen fast immer von derselben Art waren, hat er nicht an jede einzelne bewusste Erinnerungen. Einige wiederum erlebte er trotz ihrer Absonderlichkeit in einem vollkommen normalen Geisteszustand. Bei einigen der Details ist sich der Zeuge nach wie vor nicht sicher, ob es sich bei diesen um Traum oder Realität handelt. Viele Erlebnisse, die die Sichtung nächtlicher Lichter beinhalteten, hatte er bei einem Urlaub, den er dereinst am Meer verbrachte.
Wladyslaw S. wurde immer wieder entführt. Seine Entführungen begannen immer um ungefähr 18. 00h, zu der Zeit, da er seine Arbeit beendete. Mr.Wladyslaw schloss seinen Laden und ging dann in sein Dorf, welches sich mehrere Kilometer von Legnica entfernt befindet. Zu dieser Zeit war es, da er die fehlende Zeit erlebte, wonach er sich plötzlich auf einer Wiese nahe seinem Haus wiederfand.
Ein großes UFO, welches größer als sein ganzes Dorf zu sein schien, schwebte über ihm. Es war so riesig, dass es schwer war, seine Form auszumachen. Wladyslaw beschrieb das Objekt als länglich und oval, mit blinken Lichtern, welche sich rundherum befanden. Die Blinklichter hatten ein bläuliches Licht.
Sein Entführungserlebnis setzte sich dann so fort, dass von Oben ein blauer Lichtstrahl sich herabsenkte, gefolgt von einer weiteren Zeitlücke. Nach einer Weile befand sich der Zeuge in einem kleinen, ovalen Raum mit einem fahlen und dunklen Licht, das ebenfalls bläulich war. Nach einer Weile tauchten dann zwei kleine Wesen neben ihm auf. Beide waren mit bläulichen, metallisch-glimmenden Overalls bekleidet. Die Overalls hatten Kapuzen mit einem Rechteckigen Seeschlitz.
Obwohl sich Wladyslaw sicher ist, dass die Wesen dieselbe Höhe wie ein durschschnittlicher Mensch hatten, sagt er, dass sie sich fortbewegen, ohne ihre Beine zu benutzen, so als ob sie schwebten.
Des weiteren wäre er während seiner Erlebnisse unfähig gewesen, sich zu bewegen und dem Willen der Wesen vollkommen ausgeliefert gewesen.
Während mindestens einer seiner Entführungen soll es sich auch zugetragen haben, dass er sich zusammen mit den Wesen aufrecht durch einen Tunnel bewegte, um sich so in einen größeren Raum zu begeben.
Der andere Raum, größer und ebenfalls mit einem bläulichen Licht gefüllt, hatte an seinen Wänden mehrere verschiedene Geräte hängen, jedoch ist Wladyslaw nicht dazu in der Lage, diese näher zu beschreiben. Auch sah er in demselben Raum ähnliche Wesen. Der Zeuge soll laut seinen angaben dann in einen sehr weichen Stuhl gesetzt worden sein, ähnlich demjenigen, welcher sich in Zahnarztpraxen befindet. Mehrere Male soll er bei Untersuchungen berührt worden sein, die Berührung durch die Wesen sei immer sehr schmerzhaft gewesen.
Eine Platte, welche er als Teil des Stuhles beschrieb, wurde danach in den Raum getragen, und als er seine Hände auf diese legte, hörte er eine Stimme, welche ihm sagte, er solle keine Angst haben - jene Stimme gehörte scheinbar einem "Mentor", der allerdings nicht in dem Raum anwesend war, allerdings dennoch die anderen Wesen zu kommandieren schien. Er wurde durch die Stimme angewiesen, seine Handflächen nach oben zu drehen, danach wieder nach unten.
Nach dieser Prozedur soll Wladyslaw eine diffuse Erklärung über die globale Situation der Menschheit und die Ökologie erhalten haben.
Nach einer weiteren Zeitlücke fand sich der Zeuge wieder auf der Wiese wieder. Mehrere Male wollte er mit dem Auto zur Arbeit fahren, fand dieses aber nicht vor, sondern musste den Bus nach Legnica nehmen, nur um seinen Wagen vor dem Laden parend vorzufinden, so wie er ihn zurückgelassen hatte.
Die UFO-Entführungen waren über anderthalb Jahre hinweg regelmäßig, d. h. sie fanden einmal pro Woche statt, dann nahm ihre Häufigkeit ab. In seiner Hand fand der Zeuge auch ein Implantat, welches er seinen außerirdischen Entführern zuschreibt.
