Die Entführung von Alan Godfrey am 28. November 1980
Aus UFO-, Mystery- und Grenzwissenwiki
Die Entführung von Alan Godfrey am 28. November 1980
Im November und im Dezember 1980 erlebte der Osten des Vereinigten Königreiches eine größere UFO-Sichtungswelle. In der Nähe der Küste jagte die Polizei sogar UFOs, ein UFO überflog eine Ölbohrplattform in der Nordsee, und letzten Endes kulminierten die Ereignisse in den berühmten Fällen von Rendlesham Forest an der Küste von East Anglia.
Gerade einen Monat bevor die UFOs an den NATO-Basen landeten, geschah einer der eindrucksvollsten UFO-Entführungsfälle in der Kleinstadt Todmorden, West Yorkshire, genau im Zentrum desjenigen dauerhaften UFO-Hotspots, den man in Großbritannien als "UFO Alley" (UFO-Allee) bezeichnet.
In der Nacht des 28. November 1980 war der Polizeibeamte Alan Godfrey auf Streife; gerade als die Morgendämmerung begann, fuhr er die Burnley Road am Rande von Todmorden entlang, wobei er nach einigen Kühen suchte, die als vermisst gemeldet worden waren. Sie wurden erst bei Tag gefunden, die Kühe waren wie von Geisterhand wegbewegt worden, man fand sie in einem regendurchnässten Feld, ohne dass man anhand der Hufspuren rekonstrukieren konnte, von wo sie dorthin gelangt waren.
Gerade als Godfrey seine Jagd aufgegeben hatte und zur Wache zurückkehren wollte, um Feierabend zu machen, sah er einige Dutzend Meter entfernt ein großes Objekt. Erst dachte er, dass es ein Bus wäre, der morgens Arbeiter zur Arbeit transportiert, der immer um ca. fünf Uhr morgens vorbeifuhr.
Als er jedoch näher kam, stellte er fest, dass es sich um etwas ausgesprochen eigenartiges handelte. Es war ein diffuses Oval, das dermaßen schnell rotierte und so tief über die leere Landstraße schwebte, dass die Büsche an den Seiten zitterten.
Godfrey hielt an und fertigte eine Skizze vom UFO an. Dann gab es einen Lichtblitz, die nächste Sache, an die er sich erinnern kann, ist, dass er seine Fahrt auf der Burnley Road fortsetzte, von dem UFO war keine Spur geblieben.
Godfrey wandte sich um und untersuchte den Ort, an dem das UFO geschwebt hatte. Die Straße war sehr nass, da es früher in der Nacht stark geregnet hatte. Tatsächlich fand er an jenem Ort aber eine trockene Stelle vor. Als er zur Wache zurückgekehrt war, bemerkte er, dass es etwas später war als er gedacht hatte. Dennoch betrug die verlorene Zeit nicht mehr als 15 Minuten.
Da er die Lächerlichkeit fürchtete, entschied Godfrey ursprünglich, keinen Bericht zu machen, da er aber später feststellte, dass er nicht der einzige Zeuge war, entschied er sich anders. Ein Fahrer, der auf der Burnley Road drei Meilen weiter entfernt fuhr, berichtete der Polizei, dass er ein glänzend weißes Objekt gesehen hatte, und dies zu einer Zeit, als auch Alan Godfrey das Objekt beobachtete.
Außerdem hat auch eine andere Streife, aus Halifax, die auf den Mooren des Caldertales nach gestohlenen Motorrädern fahndete, ein leuchtendes, blauweißes glühendes Objekt in Richtung Todmorden hinabsteigen sehen, und das kurz bevor Godfrey seine Nahbegegnung hatte.
Alan Godfrey war nichtsdestotrotz erstaunt, dass die Polizei den Bericht der Lokalpresse bekannt gab. So gelangte der Fall in die Aufmerksamkeit von Ufologen, und eine UFO-Forschungsgruppe aus Manchester begann eine lange Untersuchung.
Gleichwohl Godfrey keine Erinnerung an die verlorene Zeit besaß, hatte er mehr und mehr konfuse Erinnerungsfetzen an die Ereignisse um die Sichtung herum (mit einem unerklärlichen Bild - er sah sich während der Sichtung außerhalb des Wagens).
Die Sohle seiner Dienststiefel war so gerissen, dass es schein, als ob er auf dem Boden gezogen worden wäre und sich diese in etwas verhakt gehabt hätten.
Auch sagte er, dass er schon früher merkwürdige Dinge gesehen hatte und gab auch an, dass er bereits in seiner Jugend einen Zeitausfall hatte.
Acht Monate nach dem Zwischenfall stimmte er letztlich zu, sich von einem Psychiater aus Manchester hypnotisieren zu lassen. Er hatte mehrere Sitzungen, und die späteren Sitzungen wurden dann auf Videoband aufgezeichnet.
Der Arzt weigerte sich, die erste Hypnosesitzung auf Band aufnehmen zu lassen.
Unter Hypnose sagte er aus, dass das helle Licht den Motor seines Wagens zum Ausfall brachte, sein Funkgerät war derart mit statischer Elektrizität geladen, dass er es nicht mehr benutzen konnte, dann verlor er das Bewusstsein.
Seine nächste Erinnerung war die, dass er sich in einem eigenartigen Raum befand, es sah eher aus wie ein Haus als ein Raumschiff, in dem sich ein großer schwarzer Hund befand. Außerdem sah er einen großen bärtigen schwarzen Mann, der ihm telepathisch mitteilte, dass sein Name Joseph sei - seine Kleidung war recht biblisch.
Dem Mann halfen mehrere roboterähnliche Geschöpfe, die er mit fünfjährigen Jungen verglich, ihre Köpfe beschrieb er als lampenartig. Godfrey wurde ein weiteres Zusammentreffen versprochen.
Da der Fall mit der echten Identität Godfreys durch die Boulevardpresse ging, wurde er vor seine Vorgesetzten zitiert. In der Folgezeit litt er psychisch sehr. Letzten Endes quittierte er den Dienst in Ehren, nachdem er sich bei einem Einsatz verletzt hatte.
Sowohl vor als auch nach 1980 ist Todmorden immer ein Gebiet reger Aktivitäten extraterrestrischer Intelligenzen gewesen, es gab noch mindestens eine weitere Entführung, die eines Lastwagenfahrers, welche ebenfalls von UFO-Forschern dokumentiert wurde.
Quelle: www.ufocasebook.com (nach einem Bericht von Jenny Randles).
