Die Cullen-Entführung (1978)

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Tim Cullen ist ein hart arbeitender Betonlieferant aus Yuma im US-Bundesstaat Colorado. Er ist dort groß geworden und lebt noch heute mit seiner Frau Janet und den gemeinsamen drei Töchtern dort. Drei Erlebnisse im Jahr 1978 haben sein Leben für immer verändert. Er hatte einen schweren Autounfall, sah sein erstes UFO und musste feststellen, dass er von beiden Ereignissen, Tage bevor sie eintraten, geträumt hatte.

Am zweiten April 1978 träumte Tim Cullen davon, wie er einen furchtbaren Autounfall erlitt. Am neunten April 1978 fuhr er gerade gemeinsam mit seinem Freund Ken Ruberg auf dem Highway 34 als er feststellen musste, dass das, wovon er geträumt hatte, Wirklichkeit wurde.

Einen Moment lang - so gab er später an - dachte er sogar daran, kehrt zu machen und in die Stadt zurückzufahren, wovon er letzten Endes aber absah. Wenige Sekunden später überschlug sich der Wagen auch schon und er brach sich den Hals. Ruberg zerrte Cullen aus dem Graben und winkte einen Kombi herbei, der gerade vorbeifuhr. Danach wurde er ins Krankenhaus gebracht. All dies war so wie er es geträumt hatte. Cullen träumte, während er unter Narkose stand, von der Begegnung mit einem UFO. Nachdem er am 30. Mai 1978 mit seiner Frau Janet, einer examinierten Krankenschwester, den Highway 59 in der Nähe der Vernon Road-Verzweigung unterwegs war (sie befanden sich ungefähr etwas mehr als anderthalb Kilometer nördlich davon).

Es war bereits dunkel, nach 23.00h. Tim sah ein großes, schwach erleuchtetes Objekt am Wagen vorbeiziehen, hinter einem Hügel verschwinden und danach wieder hinter dem Hügel hervorkommen. Als er den Wagen angehalten hatte, sahen er und seine Frau, wie sich ihnen das Objekt wieder etwas näherte. Eine Weile schwebte das UFO über einer Wiese. Cullen gab an, das Objekt sei etwa 30 Meter lang (d. h. ca. 100 Fuß) und sechs Meter (ca. 20 Fuß) breit gewesen, die Höhe schätzte er auf etwa 3 Meter (ca. 10 Fuß). Das Objekt schwebte geräuschlos, zwei diffuse Lichter waren am hinteren Ende des Objekts zu sehen, eines war gelb, das andere rot.

Nachdem Cullen und seine Frau das Objekt eine Weile beobachtet hatten, sagte er zu seiner Frau, sie könnten ebenso gut in die Stadt fahren.

Zu jenem Zeitpunkt war Janet mit dem ersten Kind im fünften Monat schwanger. Die Cullens können sich nicht daran erinnern, sich in dem Objekt befunden zu haben, auch haben sie keine Erinnerung an fehlende Zeit. Cullen sah in der nächsten Zeit nicht auf die Uhr.

Im Jahre 1998 verletzte sich Tim Cullen, während er mit einem Hammer arbeitete. Er dachte bald darauf, dass der Finger, den er mit dem Hammer getroffen hatte, aus dem Gelenk gesprungen war, also ging er zu Dr. Mark Hubner im Klinikum von Yuma. Der Arzt ordnete eine Röntgenuntersuchung an. Als er mit dem Bild zu Cullen kam, fragte er diesen, ob er denn wisse, dass er ein Stück Metal im Arm hat.

Er war sich sicher, dass er am 30. Mai 1978 tatsächlich entführt worden war, auch wenn er sich nicht daran zurückerinnern konnte. Im Jahre 1980 erfuhr Cullen noch eine Begegnung und dies an exakt demselben Ort. Diesmal strahlte das Objekt zwei diffuse gelbe Lichter aus.

Im Jahre 1994 sah er ein kleineres Objekt mit seiner Frau und den drei Töchtern. Die Begegnung fand mehrere Meilen südlich von Yuma statt und das Objekt emittierte ein stroboskopartiges Licht.

Letzten Endes nahm er Kontakt mit Dr. Roger K. Leir auf, der außeridische Implantate entfernt. Das neunte und letzte außerirdische Implantat wurde aus Cullens linkem Unterarm am 5. 2. 2000 entfernt. Die Operation wurde in einem Krankenhaus in Thousand Oaks, US-Bundesstaat Californien, durchgeführt. Der Gegenstand war etwa sieben Zentimeter lang und vier Zentimeter breit. Es ist durch eine rotbraune Membran bedeckt und hat mehrere Fortsätze, die mit den Nervensynapsen verbunden waren.

Yuma ist eine Agrarregion - viele Bauern berichten immer wieder von Tierverstümmelungen. Außerdem gibt es laut Cullen viele Menschen, die in der Gegend eigenartige Lichter sehen - er ist fest entschlossen, sich einer hypnotischen Regression zu unterziehen, insbesondere da er kein gutes Gefühl dabei hat, sich an eine Entführung, welche er für äußerst wahrscheinlich hält, nicht erinnern zu können.

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