Billy Meier
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Eduard Albert Meier
Eduard Albert Meier (* 3. Februar 1937), auch Billy Meier, ist ein Schweizer Autor, der behauptet, Begegnungen mit UFOs und deren Insassen zu haben. Meier ist die Quelle von über 1.000 Fotos und einigen Filmen von Objekten, von denen behauptet wird, es seien Flugobjekte außerirdischen Ursprungs. Er behauptet zudem, zu den Plejadiern / Plejaren, einer Gruppe Außerirdischer, regelmäßig Kontakt zu haben, und wartet mit vielen spirituellen und philosophischen Informationen auf, die er aus diesen Treffen gewonnen haben will. 1975 wurde durch ihn der nichtgewinnbringende Verein FIGU, die „Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien“, gegründet (domiziliert im Semjase-Silver-Star-Center).
Biografie
Noch bevor Meier zwanzig war, trat er der Fremdenlegion bei, verliess diese aber bald wieder und kehrte in die Heimat zurück. Er reiste ausgiebig um die Welt, nach eigenen Aussagen mit dem Ziel spiritueller Erkundung. 1965 verlor Meier in einem Busunfall in der Türkei den linken Arm. 1966 traf und heiratete er eine Griechin, mit der er drei Kinder hat.
Werk
Meier behauptet, dass er instruiert worden sei, Transkripte der Konversationen zu machen, die er mit den verschiedenen ausserirdischen Humanoiden geführt hat. Manche dieser Transkripte sind in Deutsch und Englisch veröffentlicht worden. Sie werden “Kontaktberichte” [1]und Contact Notes (oder Contact Reports) genannt und es gibt derzeit neun Bände dieser Plejadisch-Plejarischen Kontaktberichte. In Meiers Diskussionen geht es um Themen von Religion und Leben nach dem Tod über Weltgeschichte, Wissenschaft und astronomischen Phänomenen bis hin zu Technik- und Umwelt-Gefahren. Sogar Prophezeiungen von Zukunftstrends und –Ereignissen sind enthalten. Spezifische Themen sind u.a. Atlantis, Agharta, Astralreisen, Bermudadreieck, Kristalle, Kornkreise, griechische Götter u.v.m.
Kontakte
Meier behauptet, seine ersten Kontakte als Fünfjähriger im Jahr 1942 gehabt zu haben. Bis 1964 will er regelmäßig mit zwei Außerirdischen Kontakt gehabt haben. Nach einer elfjährigen Pause habe es ab dem 28. Januar 1975 wieder Begegnungen mit einer Außerirdischen gegeben. Bei diesen Kontakten soll Meier instruiert worden sein, Beweise in Form von Photos, Tonaufnahmen, Metallproben sowie schriftlichen Notizen der Kontaktgespräche aufzunehmen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein definitiver Beweis für die Existenz bzw. Anwesenheit sei aber aufgrund des Prinzips der Nichteinmischung in die spirituelle Entwicklung fremder Kulturen von den Plejaren unerwünscht. Die Kontakte waren und sind angeblich sowohl eine direkte Kommunikation als auch Telepathie.
Außerirdische
Meier nennt die Außerirdischen Pleiadier, Plejaren, oder Erraner. Ihre Herkunft liege vorwiegend auf einem Planeten namens Erra, der sich als einer von vier bewohnten Planeten im plejarischen Sonnensystem genannt Tayget befinde. Billy Eduard Albert Meier beschreibt die Plejaren als Humanoide, die dem Aussehen der Erdenmenschen sehr ähnlich seien, ausgenommen jene, die als Mitglieder der plejarischen Föderation von andersartigen Planeten und Welten stammten und sich auch im Äusseren sehr voneinander unterschieden. Die Besucher kommen angeblich aus einem Sternsystem zwischen den Pleiaden, in einer Dimension, die eine Fraktion einer zweiten Version der Zukunft unserer Dimension und somit eine Parallelwelt sei.
Talmud Jmmanuel
Ein weiterer Aspekt von Meiers Fall ist der sehr kontroverse Talmud Jmmanuel, ursprünglich veröffentlicht 1975. Das Buch behauptet, die originalen Lehren und Lebensereignisse eines Mannes namens Jmmanuel, der fälschlicherweise „Jesus Christus“ genannt würde, zu enthalten. Angeblich ist es die Übersetzung alter aramäischer Schriftrollen, die Meier mit einem griechisch-orthodoxen Priester namens Isa Rashid 1963 in Jerusalem in einer Grabhöhle entdeckt haben will. Der Urheber der Schriftrollen soll ein Jünger Jmmanuels sein, der bekannt unter dem Namen Judas Ischarioth war und fälschlicherweise als Verräter angeprangert wurde. Die Verratstat soll ein Pharisäersohn mit ähnlichem Namen Juda Iharioth begangen haben.
Prophet
Meier schreibt in seinem Werk Die Wahrheit über die Plejaden, dass er
die letzte Inkarnation der Propheten Henoch , Elija , Jesaja , Jeremia , Immanuel und Mohammed sei, die weltweit einzige Person sei, die die spirituelle Reife für den Kontakt mit den "Plejaden/Plejaren" habe, bei einer Zeitreise mit Jesus zusammentraf, der ihm bescheinigte, eine spirituelle höhere Entwicklung als er selbst zu haben. Seine Anhänger bezeichnen ihn als "alleinigen Propheten der Neuzeit"
Prophezeiungen
Die Außerirdischen sollen Meier interessante Beweise für ihre Existenz geliefert haben, Beweise, die in dieser Form einzigartig wären. Unter anderem wurden ihm angeblich Proben von Metalllegierungen übergeben. Diese wurden vom Wissenschaftler Marcel Vogel getestet, der zum Schluss kam, daß kein derartiges Metall heutzutage existiere, wobei es für seine Testergebnisse jedoch keinen untermauernden Hintergrund und keine Gegenprüfung gibt. Die Untersuchungen von M. Vogel liegen als rund fünfstündige Videodokumentation vor und werden von ihm persönlich kommentiert. Vogel erklärte, das Metall sei merkwürdigerweise kurz nach seiner Untersuchung verschwunden, so dass eine weitergehende wissenschaftliche Untersuchung nicht mehr möglich ist.
Rezeption
Diese Behauptungen sind bei UFO-Forschern umstritten, die als Beweis für einen groß angelegten Schwindel auf erwiesenermaßen gefälschte Fotos sowie die Möglichkeit des Nachbaus von kleinen UFO-Modellen verweisen.Die Pro-Meier-Seite argumentiert, dass kein Skeptiker bisher in der Lage gewesen sei, andere von Meier vorgebrachte angeblich „harte“ Beweise (den Grossteil der Fotos, Filme, Metallproben, die aufgenommenen komplexen Sirrgeräusche der Flugobjekte sowie die Masse an Zeugenaussagen) zu widerlegen.
Die Fotos und Filmaufnahmen
Eines der wichtigsten Standbeine für Meiers Behauptungen ist die große Sammlung von Fotos. Diese enthält Bilder von UFOs in ländlicher Schweizer Umgebung und ferne astronomische Phänomene. Kritiker behaupten, solche Fotos seien leicht zu fälschen, und manche haben Beispiele von ähnlichen Aufnahmen geliefert, die mit denselben Mitteln, wie sie Meier in den 70er Jahren zur Verfügung hatte, entstanden. Die Pro-Meier-Seite verweist dagegen auf Meiers körperliche Konstitution (wie bereits erwähnt, hat er seit einem Unfall 1965 nur noch einen Arm), die es ihm unmöglich mache, ohne fremde Hilfe mit Modellen zu hantieren. In über 30 Jahren konnte auch unter ehemals nahestehenden „Aussteigern“ zudem keine Person ausfindig gemacht werden, die Meier bei seinen eventuellen Fälschungen geholfen hat.
Auf einem der Bilder (Berg Rumlikon, 14. Juni 1975) sei ein UFO zu sehen, in dem sich ein Feldweg spiegele, dessen Abstand zur Kamera durch Vor-Ort-Untersuchungen auf 200 Meter ermittelt worden sei. Dies ließe auf einen Objekt-Durchmesser von zirka 7 Meter schließen. Während Meiers Anhänger behaupten, dass solche Fotos selbst mit den heutigen Möglichkeiten digitaler Technik schwer in der vorhandenen Qualität gefälscht werden könnten, haben nicht nur UFO-Skeptiker, sondern auch aufgeschlossenere UFO-Forscher wie Stanton Friedman oder Jacques Vallée die Fotos als Schwindel bezeichnet.
Meiers Ex-Frau, die sich von ihm losgesagt hat, will einmal ein UFO-Modell gesehen haben, hat allerdings laut eigener Aussage in 30 Jahren Ehe nie einen definitiven Beweis für Fälschungen erhalten. O-Ton Kalliope Meier: „Man sieht eben nicht, wie er die Fotos herstellt. Ich habe nur hier mal etwas gesehen - als Modell. Das ist alles.“ und „Er hat auch selbst immer daran geglaubt“. Billy Meier selbst sagt, dass Modelle von den gemeinsamen Kindern als Geschenk fabriziert bzw. vom Untersuchungs-Team um Wendelle Stevens als Vergleichsobjekt hergestellt wurden.
Manche Fotos sind besonders umstritten, z.B. einige, die die Apollo-Soyuz-Koppelung und Zeitreisen zeigen sollen. Viele wurden offensichtlich durch das Abfotografieren von Science-Fiction-Büchern, Gemälden und Fernsehsendungen hergestellt, z.B. sieht Meiers plejadische Kontaktperson „Asket“ einer Tänzerin in der Show von Dean Martin ähnlich. Meier behauptet, diese Fotos seien durch Geheimdienste ausgetauscht worden und in seine Sammlung geraten, um seinen UFO-Fall in Verruf zu bringen.
Verhältnis zu anderen angeblich Kontaktierten
Viele prominente angebliche UFO-Kontaktpersonen wie George Adamski, Howard Menger und Rael (Claude Vorilhon) seien, den im Kontaktbericht aufgezeichneten Diskussionen mit den Plejaren zufolge, Schwindler.
Meier gab auch an, er sei das einzige menschliche Wesen auf der Erde, das Kontakt zu den Plejaren (vormals Pleiadier) gehabt habe und jeder, der anderes behaupte, sei ein Lügner, Scharlatan oder litte unter einer Form von Schizophrenie. Kritiker führen aus, dies negiere die Kontaktberichte vieler anderer wie z.B. Barbara Hand Clow, Jani King, Barbara Marciniak, und „Amorah Quan Yin“, die sich ebenfalls auf Kontakte mit den Wesen von den Plejaden berufen.
Quelle übernommen aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Billy_Meier
