Alaska-Vorfall

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Allgemeine Sichtungsdaten

Fall Nummer: 19861117
Sichtungsdatum: 17.11.1986
Sichtungszeit: 17.11
Postleitzahl:
Sichtungsort Über Alaska
Geokoordinaten: Länge: Breite:
Bundesland:
Sichtungsland: Alaska
Zeugen: 2
Klassifikation: RV
Bewertung:
Identifikation:
Ermittlungen:
Untersucher:
Quelle: Geheimsache UFO, Seite 194 ff


Sachverhalt

Der JAL Flug 1628 startete am 17.November 1986 von Paris mit Zwischenstop in Reyklavik nach Tokio. An Bord des Boeing 747 Frachters befanden sich zwei Crews, die sich während des Fluges abwechseln sollten, und im Laderaum rund 200 Kisten besten französischen Rotweins. Das schlechte Wetter verlängerte den Aufenthalt auf Island, doch schließlich konnte die Maschine am 17.11. starten, geflogen von Jenju Terauchi, einem Piloten mit 19-jähriger Flugerfahrung, und seiner Crew. Geplant war die Polarroute über Grönland, den Norden Kanadas und Alaska nach Japan. Ein heller Mond tauchte die Gletscherlandschaft Grönlands in ein gespenstisches, weiß-blaues Licht, doch er verschwand hinter ihnen, nachdem sie den Norden Kanadas hinter sich gelassen haben. Als sie eine Siedlung namens Shingle Point an der Grenze zwischen Kanada und Alaska erreicht hatten, war es längst pechschwarze Nacht. Nur vereinzelt flimmerten menschliche Vorposten in der endlosen Eiswüste des Polarkreises. Im Osten glimmte das Nachglühen des Sonnenuntergangs, ansonsten lag das schneebedeckte Land unter ihnen wie schwarzer Samt. Einzig die Lichter der Schalter und Kontrollvorrichtungen im Cockpit leuchteten lautlos und farbenfroh. Alles war ruhig, allzu ruhig. Und Captain Terauchi sehnte sich schon nach dem heimischen Japan, seiner Familie, dem Lichtermeer der Großstadt Tokio. Doch dann, um 17.11 Uhr, bemerkte Terauchi zwei Lichter, wo eigentlich keine sein durften, links und unterhalb der Maschine. Eigentlich hatte er sie schon eine Minute zuvor wahrgenommen und im gleichen Atemzug wieder ignoriert, für Militärflieger gehalten. Doch jetzt, 60 Sekunden später, befanden sie sich noch immer an derselben Stelle. Mehr noch, sie schienen in Formation mit seiner Maschine zu fliegen. Kapitän Terauchi überprüfte seine Instrumente. Er hatte den Autopiloten eingeschaltet, flog mit 525 Knoten (NM/h oder 972 km/h) in südwestliche Richtung in 35.000 Fuß (11.700 Meter) Höhe und mußte sich jetzt etwa 90 nautische Meilen (166,5 km) nordöstlich von Fort Yukon, Alaska, befinden. Die beiden Lichter schienen etwa 700 Meter tiefer zu fliegen als seine Boeing und standen auf 10-Uhr-Position unterhalb des Horizontes. Dann, nach vielleicht sechs Minuten, sprangen sie im Bruchteil einer Sekunde plötzlich auf eine andere Position. Denn jetzt erschienen sie frontal vor der Maschine: Zwei rechteckige Anordnungen von Lichtern, ein Paar über dem anderen, die Capt. Terauchi später als zwei Raumschiffe aus denen weiße und bernsteinfarbene Lichter schossen, beschrieb, mit Düsen, die in Richtung eines dunklen, vertikalen Feldes in der Mitte jedes der beiden Objekte pulsierten. Dabei waren sie so nahe, daß sie das Cockpit hell erleuchteten und Terauchi ihre Wärme in seinem Gesicht zu spüren glaubte. Nach einigen Sekunden hörten die Lichtpunkte auf, Strahlen auszusenden, und bildeten stattdessen kleine Lichtkreise wie Dutzende kleiner Düsen, die mal heller, mal schwächer in einem matten Rot, einem schwachen Grün, Weiß, Orange und Rot leuchteten. Jetzt konnte Terauchi sie besser erkennen. Die beiden Flugkörper standen in nur 200-300 Meter Entfernung und in etwas höherer Position vor der Boeing 747 und hatten etwa die Größe einer DC-8. Nach weiteren fünf Minuten veränderten sie ihre Anordnung, standen jetzt nebeneinander, funkelnd und blitzend, und irgendwie erinnerten sie an eine Weihnachtsdekoration, wie der Copilot Takanori Tamefuji meinte, der das Schauspiel zusammen mit dem Bordingenieur Yoshio Tsukuba fasziniert vervolgte. Für Flugkapitän Terauchi war klar: Das waren keine irdischen Flieger. "Ich fühlte mich auch durch ihre plötzlichen Manöver nicht bedroht", erklärte er später, "irgendwie ging von ihnen etwas Beruhigendes aus." Um 17.19 Uhr funkte Co Pilot Tamefuji den Tower in Anchorage an:

JAL: Anchorage Center, hier Japan Air 1628, haben Sie irgendwelchen Verkehr auf den Schirm, in 11-Uhr-Position vor uns?

AC: JAL 1628, Roger, haben Sie, äh, können Sie das Flugzeug identifizieren?

JAL: Äh, wir sind uns nicht sicher, aber wir haben Verkehr in Sicht.

17.20 Uhr - AC: JAL 1628, Sie sind schwer zu verstehen, Roger, behalten Sie Blickkontakt mit dem Verkehr und, äh, können Sie die Höhe bestimmen?

JAL: Ja, etwa dieselbe Höhe.

17.21 Uhr - AC: 1628, Sie sind immer noch schwer zu verstehen, können Sie den Flugzeugtyp identifizieren, ist eine militärische oder zivile Maschine?

JAL: Wir können den Typ nicht identifizieren, aber wir können Navigationslichter und, äh, Scheinwerferlichter sehen.

AC: Roger, Sir, nennen Sie Farbe der Scheinwerferlichter.

JAL: Die Farbe ist, äh, weiß und gelb, denke ich.

17.22 Uhr - AC: Weiß und Gelb, Danke.

Die Funkverbindung war schlecht, ungewöhnlich schlecht, wie Tamefuji bemerkte. Um 17.22 Uhr setzte er für eine Minute völlig aus, um 17.23 Uhr forderte ihn der Tower in Anchorage auf, die Frequenzen zu wechseln, da sie kaum noch zu verstehen seien. Doch auch auf veränderter Frequenz gab es nur Störungen und lautes Zischen. Langsam wurde dem Copiloten die Sache unheimlich. Und während der Tower in Anchorage beim Elmendorf Regional Operations Control Center (EROCC) nachfragte, ob sie etwas in der Nähe der JAL Maschine auf dem Schirm hatten, spitzten sich die Ereignisse in der Luft zu. Denn zwischenzeitlich hatten sich die beiden Objekte in 11-Uhr-Richtung von der Boeing 747 entfernt, erschienen plötzlich nur noch wie zwei Lichter in der Ferne vor einer riesigen Sihouette - "den Umrissen eines gigantischen Raumschiffes", wie es Terauchi beschrieb. "Ich hatte auf einmal den sicheren Eindruck, als seine die beiden kleineren Schiffe zu ihrem Mutterschiff zurückgekehrt, das da, selbst dunkel und von der Schwärze der Nacht verborgen, am Himmel hing." Während die übrige Crew Schwierigkeiten hatte, von dem eben weiter links positionierten Raumschiff viel mehr als die Lichter der beiden "Erkundungsschiffe" zu erkennen, konnte der Flugkapitän seine saturnförmige Grundstruktur ausmachen. Da noch immer keine Auskunft aus Anchorage gekommen war, schaltete Captain Terauchi jetzt das Bordradar ein. Mit Erfolg: Auf dem Schirm erschien in 7-8 NM (13-15 km) Entfernung in 11.00 Uhr-Position das deutliche Echo eines riesigen Objektes. Doch es war nicht rot wie das Echo eines konventionellen Flugzeuges, sondern grün wie normalerweise nur nichtmetallische Ziele. Entweder bestand das "riesige Raumschiff" nicht aus Metall, oder es benutzte eine Radarabschirmungstechnik wie der amerikanische Tarnkappenbomber Stealth. Das würde erklären, warum der Tower in Anchorage zuerst nichts Eindeutiges auf dem Radar hatte, das sehr viel differenziertere EROCC-Radar jedoch "etwas" ortete, das mit Sicherheit kein Flugzeug war. Erst jetzt konnte auch Anchorage das Ziel 8 Meilen vor der JAL Maschine...etwa in 10 Uhr-Position auf dem Schirm ausmachen. Mittlerweile war es 17.26 Uhr, und die beiden Schiffe waren für die Besatzung der JAL 1628 zu zwei hellen Punkten links von der Maschine am klaren Sternenhimmel geworden, der sich jetzt über ihnen ausbreitete. Gegen 17.30 Uhr erschienen die Lichter einer Stadt am Horizont, man war nur noch 30 Meilen (50 km) von Fairbanks, Alaska, entfernt, und Minuten später hatte man sie erreicht. Fast hätte man aufgeatmet und die unheimliche Begegnung für überstanden geglaubt. Doch irgendwo da draußen, vielleicht schon hinter ihnen musste es noch hängen, dieses riesige Mutterschiff..."Da ist es wieder!", unterbrach Terauchis Stimme das schon andächtige Schweigen im Cockpit. Er hatte links aus dem Fenster geschaut, nach hinten, dorthin, wo er noch immer das UFO vermutete, als er deutlich vor den Lichtern der Stadt die Silhouette des Raumschiffes erkannte, klarer als je zuvor. Der Mond, der hinter ihnen stand, erhellte das saturnförmige UFO, so groß wie zwei Flugzeugträger, die Lichter von Fairbanks spiegelten sich auf seinem breiten, metallischen Rumpf, es war ein majestätischer Anblick. Ein Schauer lief Terauchi über den Rücken, er mußte weg. "Erbitten, äh, auszuweichen, äh, äh, äh, von Objekt, äh, erbitten Kursänderung um 240 Grad", stotterte Copilot Tamefuji ins Mikrofon. Er musste seine Anfrage viermal wiederholen, so schlecht war die Verbindung. Dann, nach einer weiteren Minute, erhielt die JAL 1628 endlich die Erlaubnis vom Tower. Doch auch nach dem Ausweichmanöver stand das Riesen-UFO unverändert und an derselben Stelle schräg hinter dem Flugzeug. Zum ersten Mal bekam es Flugkapitän Terauchi wirklich mit der Angst zu tun. Selbst als er - mit Einverständnis des Towers - einen Kreis flog, hatte es sich nicht ablenken lassen. Es war zwar nicht mehr mit bloßem Auge zu erkennen, konnte aber noch immer auf dem Radarschirm geortet werden. Um 17.38 Uhr besätigte EROCC nochmal, daß definitiv keine militärischen Flugzeuge im fraglichen Luftraum seien, das unidentifizierte Radarecho sich aber noch immer in der Nähe des Flugzeuges befände. "JAL 1628, sollen wir Abfangjäger hochschicken?", fragte Anchorage. Terauchi verneinte, dachte sich: "Was immer es ist, wir sollten es nicht provozieren". Erst zehn Minuten später, als sich eine Maschine der United Airlines auf Gegenkurs näherte, war der Spuk plötzlich beendet. Um 18.20 Uhr landete die JAL Maschine in Anchorage.

Quelle: http://www.ufo-datenbank.de/amerika/Alaska/sichtung1.php?id=412

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