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ALIEN.DE - Forum » Mystery Bereich » Seltsame Orte dieser Welt » Mysteriöses Erdloch in Bayern entdeckt » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Mysteriöses Erdloch in Bayern entdeckt
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D'Amato D'Amato ist männlich
Roswell Experte


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Noch ein Zitat aus dem Wiki-Bericht ..

Zitat:
Die geographische Verbreitung der Erdställe hängt u. a. mit geologischen Bedingungen zusammen. Der Boden muss ausreichend fest und gut bearbeitbar sein. Entsprechende Bedingungen bietet etwa der Löss, Schlier, Lehm, Sandstein oder der sogenannte Flins (verwitterter Granit). In massivem Fels oder losem Schotter kommen Erdställe nicht vor.


Auch sehr bezeichnend! Zwinker

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"Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für die Menschheit". Neil Armstrong
29.01.2012 18:42 D'Amato ist offline Beiträge von D'Amato suchen Nehmen Sie D'Amato in Ihre Freundesliste auf
targ3t targ3t ist männlich
Foren Experte


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ups ,erst denken dann posten

jetzt hab ichs kapiert

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Schnauze - sonst komm ich ,und fäll den Baum auf dem du lebst

Dieser Text dient der Begriffsklärung. Sollte ein Begriff nicht geklärt werden können,
so kann eine Klärung durch ein Duell am Mittwochmorgen vor Sonnenaufgang erfolgen.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von targ3t: 29.01.2012 21:30.

29.01.2012 21:28 targ3t ist offline E-Mail an targ3t senden Homepage von targ3t Beiträge von targ3t suchen Nehmen Sie targ3t in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von targ3t: nee YIM-Name von targ3t: nee MSN Passport-Profil von targ3t anzeigen
Lorenz Lorenz ist männlich
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Es gibt auch noch ganz aktuelle Erkenntnisse zum Entstehungszeitraum der Erdställe. In einem Erdstall in Roding nämlich konnte man Keramik bergen, die wohl zur Zeit des Baus eingebracht wurde. Diese datiert ins 10.-12. Jahrhundert.

Somit könnte es sich tatsächlich um kultische Anlagen handeln, in denen beispielsweise noch während und nach der Christianisierung alte (keltische??) Riten im Verborgenen abgehalten wurde.

Man geht zum Beispiel davon aus, dass man durch die engen Gangsysteme gekrochen ist um sich zu läutern. Es kann sich aber auch um Leergräber für die Verstorbenen handeln.

Die Sitznischen und die "Hallen" sind für einen längeren Aufenthalt in ihnen und für einen Gebrauch ungeeignet, da die Luft einfach nicht ausreicht.

Fluchttunnel gab es mit Sicherheit auch, allerdings sind diese nicht mit den Erdställen zu vergleichen, denn die Erdställe haben meistens einen Eingang der zugleich Ausgang ist. Auch gibt es in ihnen Rundgänge ohne erkennbaren Nutzen. Auch die Tauchdurchschlüpfe sprechen nicht für Durchgänge.

Bergbau schliesse ich aus. Es wurde zwar damals Bergbau betrieben, aber die Stollen dazu sahen anders aus.
30.01.2012 10:49 Lorenz ist offline E-Mail an Lorenz senden Beiträge von Lorenz suchen Nehmen Sie Lorenz in Ihre Freundesliste auf
D'Amato D'Amato ist männlich
Roswell Experte


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Hallo Lorenz,

danke für die Infos. Zwinker

Zitat:
Bergbau schliesse ich aus. Es wurde zwar damals Bergbau betrieben, aber die Stollen dazu sahen anders aus.


Nun gut, ..wahrscheinlich habe ich dann doch noch keinen dieser Erdställe wirklich gesehen, um einen mit "meinen" Stollensystemen vergleichen zu können. Gute Laune
Dass damals viel Bergbau betrieben wurde, schrieb ich ja. Mit Bergbautätigkeit kenne ich mich auch "ein wenig" aus. Grins

Zitat:
Die Sitznischen und die "Hallen" sind für einen längeren Aufenthalt in ihnen und für einen Gebrauch ungeeignet, da die Luft einfach nicht ausreicht.


Na ja, dann scheidet allerdings Stollen für ehem. Bergbautätigkeit "noch mehr" aus. Gute Laune

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von D'Amato: 30.01.2012 18:35.

30.01.2012 18:32 D'Amato ist offline Beiträge von D'Amato suchen Nehmen Sie D'Amato in Ihre Freundesliste auf
Lorenz Lorenz ist männlich
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Schon allein deshalb kann es kein Bergbaustollen sein, da im dortigen Boden meist nur Lehm ist (zumindest bei unseren Erdställen hier).

Das die Erdställe in Süddeutschland, Österreich, Tschechien, etc. alle gleichartig gebaut sind, zumindest in den Grundzügen, spricht für mich dann doch für eine kultische Verwendung.
Man findet meist die spitzbogige oder leicht rundbogige Form. Dann gibt es die Tauchdurchschlüpfe um in andere Etagen zu gelangen oder in Kammern mit den bekannten Sitznischen. Die Durchschlüpfe sind ungeeignet um mehr als den eigenen Körper durchzuzwängen.

Die Erdställe wurden dann mit fortschreitender Christianisierung zunehmend mutwillig verfüllt, verschlossen oder anderweitig unzugänglich gemacht. Oft wohl mit Beteiligung der Kirche. Das wäre auch ein Indiz für heidnische Riten.

Es besteht jedenfalls noch großer Forschungsbedarf. fröhlich

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorenz: 30.01.2012 22:34.

30.01.2012 22:34 Lorenz ist offline E-Mail an Lorenz senden Beiträge von Lorenz suchen Nehmen Sie Lorenz in Ihre Freundesliste auf
D'Amato D'Amato ist männlich
Roswell Experte


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Ja, ich sehe schon. Du bist da offensichtlich der Fachmann. Zwinker

Gruß Peter

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31.01.2012 06:19 D'Amato ist offline Beiträge von D'Amato suchen Nehmen Sie D'Amato in Ihre Freundesliste auf
Lorenz Lorenz ist männlich
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In meinem Heimatort, Mauern habe ich neue Erkenntnisse zu zwei Erdställen gewinnen können.

Eine erste Zusammenfassung mit Skizzen dieser findet ihr hier:
Archäologischer Verein freising
07.02.2012 21:15 Lorenz ist offline E-Mail an Lorenz senden Beiträge von Lorenz suchen Nehmen Sie Lorenz in Ihre Freundesliste auf
Lorenz Lorenz ist männlich
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Wir bieten am 28. Januar einen Vortrag über Erdställe in Freising an:

28.01.2014: Erdställe – rätselhafte unterirdische Gänge

Am 28.01.2014 kommt Herr Dr. Thomas Beilner vom Arbeitskreis für Erdstallforschung zu uns und referiert in der Klosterbibliothek über Erdställe. In den vergangenen Jahren gab es viele neue Erkenntnisse zu den Schratzellöchern, von denen auch im Landkreis Freising einige existiert haben. Seit 25 Jahren befasst sich Beilner mit der Thematik dieser sagenumwobenen Anlagen. Beleuchtet werden die charakteristische Ausführung der Bauwerke, ausgewählte Ergebnisse aus der Forschung und die Forschungsmethodik, sowie Theorien zur Zweckbestimmung. Der Vortrag wird mit sehr viel Bildmaterial, unter anderem von noch intakten Anlagen, untermalt. Herzlich eingeladen sind Mitglieder und Nichtmitglieder. Beginn ist um 19:30. Der Eintritt ist wie immer frei!


Vielleicht hat ja Jemand hier Interesse daran fröhlich
08.01.2014 18:54 Lorenz ist offline E-Mail an Lorenz senden Beiträge von Lorenz suchen Nehmen Sie Lorenz in Ihre Freundesliste auf
Edgen Edgen ist männlich
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Hallo Lorenz!

Wäre der Gedanke an Bergbau, mit dem Ziel der Gewinnung von Lehm eigentlich auszuschliessen?

Wie man bei Wiki lesen kann, gibt es verschiedene Lehmsorten.
Näme man einmal an, eine bestimmte Lehmsorte wird gebraucht.
In der Zeit, in die Du die Erdställe datierst, war Lehm ein besonders häufig benutzter Baustoff.
(Zitat Wikipedia: In manchen Dörfern finden sich noch alte Lehmgruben, aus denen früher der Lehm abgebaut wurde.)

Warum in den Dörfern?
Eigentlich einfach, man gewinnt das Material vor Ort. Keine langen Transportwege.
Da, wo man den Lehm braucht, wird er abgebaut.

Vielleicht auch da, wo man ein grösseres Bauvorhaben, wie die Errichtung einer Kirche, oder eines Bauernhofes vorhat?
Wäre doch praktisch, den Lehm nicht eventuell kaufen zu müssen, und ihn nicht weit zu transportieren.

Wie würde man vorgehen?
Man gräbt dort, wo man Lehmschichten vermutet, ein Loch. Nicht so gross, halt gerade so, dass einer gut rein passt.
Stösst man dabei auf eine geeignete Lehmschicht, beginnt man, sich da horizontal hinein zu arbeiten.
Nicht zu hoch werden lassen, den Gang, sonst könnte er leicht einstürzen. Spitz zulaufen muss er, um die Kräfte abzuleiten. Ebenfalls ein Sicherheitsaspekt. Beleuchtung muss rein, daher die Nischen.

Und dann immer der Lehmschicht folgen.
Stösst man auf seitlich abzweigende Schichten, nutzt man auch diese, und beutet sie auch aus.
Irgendwann sind die Schichten aufgebraucht, oder man braucht einfach nicht noch mehr Lehm. Und darum enden Gänge dann als Sackgasse.
Jetzt braucht man nur das Einstiegsloch wieder zu verfüllen, und hat keinen Krater auf dem Grundstück.

Heute zerbrechen wir uns dann den Kopf, wofür diese verflixsten Gänge da waren. Dabei sind die vielleicht einfach nur ein Nebenprodukt, das quasi zufällig mitentsteht.

Es ging gar nicht um die Gänge selbst, sondern um das was vorher drin war.

d'Amato sagt: Vielleicht hat man Bergbau betrieben, irgendwas abgebaut?
Lorenz sagt: Aber was, hier gibt es ja nichts! Nur Lehm!

Wenn mein Gedanke zutreffend wäre, da hätten wir ja dann in etwa so etwas, wie in dem Witz mit dem Sandschmuggler.
Der eigentlich Fahrräder schmuggelte.
12.01.2014 19:14 Edgen ist offline Beiträge von Edgen suchen Nehmen Sie Edgen in Ihre Freundesliste auf
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