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Zum Ende der Seite springen Starchild - Alien Skull
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Pertti
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Hallo Dawn.

Ich versuchs mal so:
Es gibt verschiedene krankhafte Schädeldeformationen. Eine ist der Hydrocephalus. Hierbei sammelt sich Flüssigkeit im Hirnkasten des Schädels, was zu einem verstärkten Größenwachstum des Schädels führt. Wie bei diversen Schädeldeformationen werden dabei auch angrenzende Knochen mitdeformiert, gedehnt, gestaucht, verzerrt... Schon die blanke Geometrie verrät, was da in bestimmten Schädelbereichen an Deformation zu erwarten ist.

Die Deformation des Hirnkastens
Die einzelnen Schädel des Hirnbereichs, welche dieses umschließen, werden gestreckt, in der Regel aber nicht gleichmäßig. Daher können die Größenverhältnisse der Knochen untereinander z.T. stark variieren; und dort, wo die einzelnen Knochen einander berühren, kann es zu "Verwerfungen" kommen. Die Schädelwanddicke kann dank der Dehnung ausdünnen, die Knochenstruktur kann verändert werden. Hier die von Dir gelisteten Besonderheiten, die hierzu gehören.
--- der Inion-Punkt fehlt ganz --- Er fehlt mitnichten. Auf Abbildungen des Hinterhauptes ist die Squama occiptiale deutlich zu erkennen, sie fehlt nicht. Der obere Punkt dieser Hinterhauptsschuppe wird Inion-Punkt genannt. Immerhin steht die Hinterhauptsschuppe nicht vor, und damit auch nicht der Inionpunkt. Abgesehen davon, daß dies der Dehnungsdeformation geschuldet sein dürfte, ist es übrigens nichts besonderes, daß die Squama occ. bei Kindern noch nicht erhaben ist.
--- da wo bei uns der Oberschädel eine Rundung hat ist eine Falte im Knochen --- Wie gesagt passen die einzelnen Schädelknochen bei deformiertem Wachstum nicht so gut aneinander, wie sie es bei normalem Wachstum tun. Auch hier übrigens: bei Kindern, deren Schädelwachstum noch nicht abgeschlossen ist, treten solche "Verwerfungen ebenfalls noch auf. Der Klassiker ist die Fontanelle bei Kleinstkindern, nicht nur das Loch, sondern das hintere Ende des Stirnbeins steht erhöht.
--- Stirnbein und Scheitelbein unterscheiden sich gravierend von unseren in der Größe --- Bei Deformationen halt zu erwarten.
--- das Hirnfassungsvolumen liegt bei 1600 ccm --- geht bei Hydrocephalus noch größer.
--- der Knochen selber ist um die hälfte dünner als bei normalen Menschen --- gedehnter Knochen.
--- das fehlen, bzw. extrem zurückgebildete Halterungssystem für das Kleinhirn am Innenschädel --- Auch hier Dehnung.
--- das Innenohr ist doppelt so groß wie normal --- Da sich das Mittelohr innerhalb des Schläfenbeines befindet und dieser gedehnt ist, wundert mich das nicht.

Die Deformierung angrenzender Schädelbereiche
Die Knochen, die das Gehirn umschließen, schweben ja nicht frei im Raum; sie sind mit den übrigen Schädelknochen verbunden. Deformieren nun erstere, verändert dies logischerweise auch die Formgebung der letzteren. Hier kann es zu Streckung, Verschiebung, Stauchung kommen.
--- die viel geringere Augenhöhlentiefe --- Die Ausdehnung des Hirnkastens läßt den Augenhöhlen weniger Platz; sie fallen nicht so tief aus.
--- die fehlende Verflachung des Nasenbeines zwischen den Augen --- Die Vertiefung auf Nasenwurzelhöhe entsteht normalerweise, weil das Stirnbein an dieser Stelle nach hinten weggeht. Durch die Vergrößerung des Schädelinnenraumes verschwindet diese Vertiefung.
--- der versetzte Ausgang für den Sehnerv in den Schädel --- Die Augenhöhlen werden ja nicht einfach von hinten nach vorne gedrückt, sondern von hinten oben (vom hirnraum eben!) nach vorne unten. Daher findet sich der Sehnervgang entsprechend tiefer.
--- der Ohrkanal sitzt deutlich tiefer --- Auch hier verdrängt der höher sitzende Hirnkasten durch sein Größenwachstum das tiefersitzende Material nach unten weg.
--- die Ansätze der Nackenmuskulatur sind wesentlich kleiner und tiefer angesetzt --- Auch dies ist das Ergebnis einer Stauchung des darüber befindlichen Hirnkastens. Freilich nicht nur (siehe unten).
--- die ebenfalls versetzten und verkleinerten Ansätze der Kaumuskeln an dem seitlichen Schädel --- Auch die wieder: im unteren Bereich des Hirnkastens. Was die Verkleinerung betrifft, kommt hier wohl auch noch hinzu, daß es sich um einen Kinderschädel handelt. Kinder haben kleinere Kiefer und kleinere Kaumuskelansätze.
--- der Gaumen ist nur minimalst ausgebildet, eigentlich garnicht vorhanden --- Daß der Gaumen von den Deformationen am stärksten betroffen ist, wundert mich nicht. Knochen, die von benachbaren zu stark wachsenden Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden, lassen sich eher deformieren als verkleinern. Die verkleinerte Augenhöhlentiefe ist ja keine Verkleinertung von Knochen, sondern eine Verkleinerung des Zwischenraumes, in dem weiches Material sich befindet. Und wenn nun der Oberkiefer und weitere Knochen deformiert werden, werden sie nicht unbedingt kleiner - wenn sie ausweichen können. Es unterliegt das schwächste Glied, der relativ weiche Gaumen.

Veränderungen, die durch die spezifische Form des Schädels bedingt sind
Der Starchild-Schädel hat ein stark abgeflachtes Hinterhaupt; während der untere Teil des Hinterhauptsknochens, des os occipitale, unterhalb der Hinterhauptsschuppe, sich eigentlich unterhalb des Hirns befindet und die Schädelbasis bildet, ist dieser Knochen hier geradezu aufgerichtet. Dadurch ist der Schädelschwerpunkt nach vorne verlagert und der Halsansatz nach hinten. Egal, ob Ursache oder Folge der Aufrichtung des Os occipitale: das Größenwachstum des Hirnkastens muß in die Höhe, Breite und zur Vorderseite hin erfolgen - was den Starchild-Schädel doch ziemlich gut beschreibt.
--- der Inion-Punkt fehlt ganz --- Der Inionpunkt steht vor allem auch deswegen so vor, weil die Schuppe mit ihrer oberen Begrenzung das Ende des Knicks des Hinterhauptsschädels bildet. Ist dieser Knochen nun nicht geknickt, steht der Inion-Punkt auch gleich nicht mehr (so) vor.
--- die Ansätze der Nackenmuskulatur sind wesentlich kleiner und tiefer angesetzt --- Dürfte auch dieser Deformation geschuldet sein.
--- der Balancepunkt des Schädels liegt mittig und nicht im hinterten Drittel --- Eben! Geht doch gar nicht anders bei dieser Schädelform.
--- der Halsansatz ist wesentlich kleiner und oval und sitzt mehr mittig als hinten am Schädel --- Logo! Geht doch gar nicht anders bei dieser Schädelform.

Irgendwie scheinen deutlich über die Hälfte aller von Dir gelisteten Besonderheiten sich auf einen einzigen Befund zu reduzieren: Hydrocephalus. Sowohl allgemein als auch in der hier begegnenden Deformation des Hinterhaupts. Gelegentlich kommen noch kindheitstypische Besonderheiten hinzu. Was bleibt nun noch übrig?

--- das fehlen der Stirnhöhle --- Is ja wohl schon geklärt. Höchstens noch dies: röntgenologische Nichtnachweisbarkeit der Stirnhöhlen ist übrigens ein Symptom für - rate mal! Richtig!!! Hydrocephalus...
--- Die Kieferbögen verlaufen ebenfalls in einem nicht "normalen" Winkel und sind kleiner ausgeprägt --- Der vordere untere Rand des Keilbeins, da, wo der Kiefernast oben endet, der ist völlig normal ausgebildet, der Starchild-Schädel ist auf den Fotos nur zu schräg gestellt. Schau Dir mal die Führung der Naht zwischen dem Schläfenbein und den angrenzenden Schädelknochen darüber an, beim Starchildschädel und bei anderen Menschenschädeln. Wenn Du nun den Starchildschädel so drehst, daß die Naht der des Vergleichsschädels entspricht, siehst Du, wovon ich spreche. Ach ja: bei Kindern ist dieser Bereich kürzer als bei Erwachsenen.
--- der Knochen ansich hat die Dichte von Zahnschmelz --- Und das ist ner bildlichen Darstellung zu entnehmen? Was ich dagegen im Net gefunden habe, das ist eine nur mäßig veränderte "Schwammstruktur" des Schädelknochens vom Starchild, was dieser von Dir zitierten Behauptung freilich entgegensteht.

Und dann hab ich noch einiges nicht so ganz verstanden.
--- die fehlenden Überaugenhöhlen --- Was soll denn das sein?
--- das fehlen der Öffnungen in der Schädeloberfläche bei der bei uns (und auch bei Dir) der Zellaustausch stattfindet --- Auch hier: Hä? Der Stoffwechsel läuft über den Blutkreislauf ab, der Kontakt mit dem Körper über die Nervenbahnen, vor allem des Rückenmarkes. Osmose bis zur Kopfhaut is da nicht. Hilf mir mal auf...
--- die Knochenmatrix weisst unbekannte, rote Fasern auf --- Das übersetz mal. Hoffe aber doch sehr, daß es sich nicht um Geflechtknochen handelt, denn dann wären diese Fasern normal. Knochenmaterial bildet eigentlich ja Lamellen aus. Aber in Frühphasen und bei Knochenerkrankungen kann die Matrix auch faserig ausfallen, was dann eben Geflechtknochen ist. Nun, wir haben hier einen Kinderschädel, und zwar einen krankhaften...
--- in der Spongiosa gibt es rötliche Rückstände - gibt es bei KEINEM Lebewesen auf diesem Planeten sonst --- Irgendwann hatte sich hier mal jemand darauf festgelegt, daß fehlende Nasennebenhöhlen unmöglich was Normales sein können. Häng Dich jetzt mal auch nicht so weit ausm Fenster.
--- der Knochen ist gegen EDTA resistent --- Resistent is jut. Das Zeuchs ist nicht grad von gestern. Wenn ne DNA-Separation via EDTA da nicht einfach möglich ist, würds mich erst mal nicht wundern.

Aber alles in allem sehe ich hier keine Anhäufung von Supi-Besonderheiten, sondern ein Konglomerat von Hydrocephalus-Merkmalen, Kindheitsbedingten Besonderheiten und einigen wenigen Dingen, die mich aber auch nicht grad vom Hocker hauen. Vor allem aber sehe ich, daß da jemand zahlreiche Besonderheiten auflistet, die sogar ein Laie wie ich schnell als typische Hydrocephalus-Begleitdeformationen erkennen kann. Was mich wieder zu der Erkenntnis führt, daß der, der diese 25 Besonderheiten zusammengestellt hat, überhaupt kein Gespür dafür hat, eine wirkliche Anomalie zu erkennen. Wie ich es schon einmal sagte: man zeige mir doch bitte erst einmal auf, daß das rote Faserzeuchs, das rote Schwammgewebematerial und die EDTA-Resistenz wirklich etwas Ungewöhnliches darstellen. Und dieser Nachweis kann nicht darin bestehen, daß Mr. Pye es als Besonderheit erwähnt. Der nennt ja auch stinknormale Symptome auffällig. Also, Dein Job, bring mal was Fundiertes, und nicht diesen Pye-Müll.

Pertti

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02.09.2011 22:59 Pertti ist offline E-Mail an Pertti senden Beiträge von Pertti suchen Nehmen Sie Pertti in Ihre Freundesliste auf
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Facepalm Bin ich froh, daß ich kein Alien bin, sonst würde Dr. Pertti mich doch glatt als Hydro-Celefanten bezeichnen.

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nichts ist unmöglich - coyote Schmoll
03.09.2011 00:37 archy ist offline Beiträge von archy suchen Nehmen Sie archy in Ihre Freundesliste auf
Pertti
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Wenn schon Wortschöpfung, dann Pöbel-Pony.

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03.09.2011 01:12 Pertti ist offline E-Mail an Pertti senden Beiträge von Pertti suchen Nehmen Sie Pertti in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Pertti
Pöbel-Pony.

In jedem siebten Ei...

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Dr. Guy "Stick" Forweird
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Zitat:
Original von rmendler
Zitat:
Original von Pertti
Pöbel-Pony.

In jedem siebten Ei...

Gute Laune
04.09.2011 16:43 lumi ist offline E-Mail an lumi senden Beiträge von lumi suchen Nehmen Sie lumi in Ihre Freundesliste auf
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@Perrti
Jupp, ersrt dachte ich, Du wolltest mich auf den Arm nehmen, aber dann ist mir eingefallen, dass Du den Bericht ja nicht angeschaut hast Kopf Kratz
Bei einem "Wasserkopf" um das Kind mal beim Namen zu nennen, befindet sich zwischen Hirn und Schädelknochen die Rückenmarksflüssigkeit. Ergo: Der Schädel bläht sich auf. Da sich das "Wasser" überall im Schädel befindet, bläht es auch den ganzen Kopf auf.Das fehlen der Stirnhöhle ist ein Zeichen dafür, dass es von Geburt an so ist! Der Kopf schwillt an ( denn vor 900 Jahren konnte man noch keinen Shunt legen ) und die betroffene Person stirb irgendwann daran, dass dieser Druck ihm das Kleinhirn rausdrückt! Die Person hat bis dahin heftigst damit zu kämpfen, diesen großen Kopf so zu halten, dass er sich nicht das Genick bricht.
Jedoch: im inneren des Schädels befinden sich die Typischen Einrillungen der Gehirnwindungen - könnten nicht da sein wenn dort die Flüssigkeit war. Wenn der Druck GLEICHMÄßIG vorhanden ist, kann sich nicht diese "Falte" am Schädel bilden wie vorhanden - sie wäre genauso rund wie der Rest des Schädels.
Und mir ist nicht ein Fall bekannt, in dem Mutter Natur so gnädig war, einem Menschen mit Hydrocephalus die Muskelansätze für den veränderten Kiefer in eine nutzbare Position zu bringen, geschweige denn den Schädelmittelpunkt zu verschieben um den Kopf gerade gebrauchen zu können.
Aber Du scheinst mich auch komplett falsch zu verstehen - ich bin nicht das Sprachrohr von Pye. Meine Frage über die Biologischen ungereimheiten kann mir nur jemand beantworten, der sich das angesehen und angehört hat was in dem Beitrag vorkam. Wenn ich auf diesem Weg weitermache, ensteht lediglich der Eindruck, ich bin ein Verfechter von Pye - das bin ich aber NICHT!!
Und meine Frage habe ich auch noch nicht beantwortet bekommen, aber c'est la vie, vielleicht später einmal Thumbs up Trotzdem Danke für die Mühe..... Zwinker
07.09.2011 16:48 Dawn62 ist offline E-Mail an Dawn62 senden Beiträge von Dawn62 suchen Nehmen Sie Dawn62 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Dawn.

Gib mal Hydrocephalus skull bei der Google-Bildersuche ein, dann siehst Du, daß zahlreiche Hydrocephali die Flüssigkeitseinlagerungen nicht zwischen Hirn und Hirnschale haben, sondern im Inneren des Gehirns. Ferner gibt es sehr unterschiedliche Formen des Schädelwachstums, mal mehr nach hinten, mal mehr nach vorne, mal stark in die Höhe, und manchmal sehr asymmetrisch. Bei all diesen Ausprägungen sehe ich viele, deren Schädelschwerpunkt relativ mittig liegt, aber kaum einen, bei dem das extrem verlagert wäre.

Daß Dir kein Hydrocephalus-Fall mit verändertem Kaumuskulaturansatz bekannt ist, bei dem eine Nutzbarkeit möglich wäre - das ist ja wohl ein Witz. Eher Hohn! Bis eben noch war für Dich ein veränderter Kaumuskelansatz ja noch etwas, das Du gleich überhaupt nicht erwartet hast! Hattest es ja als eins der ach so vielen erklärungsbedürftigen Besonderheiten aufgezählt. Ich sag mal so: Du weißt gleich überhaupt nicht, daß sowas vorkommen kann, und Du hast keine Ahnung, ob eine veränderte Positionierung nutzbar ist.

Ich sags mal so: Die Kaumuskeln setzen am Schläfenbein an, und sie ziehen quasi über den Jochbogen den Unterkieferast. Beim normalen Menschenschädel endet das Schläfenbein oben auf der Höhe der Überaugenwülste, beim Starchild-Schädel bereits auf der Höhe der Augenhöhlenmitte. Ist also tiefer. Damit befindet sich der Muskelansatz zwar noch oberhalb der zu vermutenden Position von Jochbein und Unterkieferast. Aber immerhin müssen die Muskeln einen größeren Winkel einschlagen, um über Jochbogen den Kieferast nach vorne oben zu ziehen. Ob das ergonomisch ist, na ich weiß nicht. Vor allem aber wissen wir gar nicht genau, wo nun Jochbogen und Unterkieferast genau entlangliefen. Könnte also auch noch deutlich schlechter ausfallen. Genau das Problem also, das Du freundlicherweise, aber ohne näheres Wissen, Hydrocephalusdeformationen zugestehst.

Deine Frage ging darauf ab, was diese 25 Sachen erklären könnte. Dies habe ich zu beantworten versucht. Das Meiste läßt sich als hydrocephalusbedingte Deformation und juvenile Ausprägung erklären. Daß Du mir absprichst, antworten zu können, weil ich den Beitrag nicht gesehen und gehört habe, riecht für mich verdammt nach ner billigen Ausrede. Denn Du hast die 25 Besonderheiten hier benannt, und auf die bin ich eingegangen - so what!

Pertti

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07.09.2011 21:30 Pertti ist offline E-Mail an Pertti senden Beiträge von Pertti suchen Nehmen Sie Pertti in Ihre Freundesliste auf
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@ Perttit
Danke für Deine Antwort, aber sorry, Du hast leider nicht die Kompetenz um meine Fragen zu beantworten! Wer bei diesem Thema mithalten möchte, der sollte sich erstmal mit der Materie vertraut machen und sich eine eigene Meinung bilden. Dazu gehörst Du leider nicht Wunder Ich habe keine Ahnung wo Du denken lässt, aber Du bist schlecht damit beraten. Falls Du aber irgendwann mal wach wirst, können wir das hier fortsetzen, aber ich habe echt keinen Drang, Dir das Universum zu erklären, da musst Du schon selber in die Pötte kommen. Pure Ignoranz und Diskusion um der Diskusions willen alleine genügen hier nicht. Obwohl, ehrlich gesagt finde ich Dich, in den verschiedenen Foren in denen Du auftauchst, als eine Bereicherung! Aber das alleine reicht hier nicht. Hier braucht es etwas mehr.
Sorry nochmal, aber den Hydrocephalus hat die Wissenschaft schon abgehakt, genauso wie Progerie, aber es ist Dein persönliches Recht auf eine eigene Meinung wenn Du es anders sehen möchtest. Wie gesagt, ich bin kein Verfechter von Pye, Ich möchte nur gerne wissen, woher diese Abweichungen stammen ohne mich mit Leuten wie Dir auseinander setzen zu müssen, die sich mit dem Thema nicht einmal vertraut machen, was nicht bedeutet, das ich keine kritischen Stimmen zulassen würde! Trotzdem: Danke für Deine Mühen Thumbs up
07.09.2011 23:13 Dawn62 ist offline E-Mail an Dawn62 senden Beiträge von Dawn62 suchen Nehmen Sie Dawn62 in Ihre Freundesliste auf
Pertti
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Hallo Dawn.

Irgendwie vermisse ich von Dir irgendetwas Inhaltliches, sowohl dafür, daß Du hierin irgendeine Ahnung hast (schon vergessen, eben noch hieltest Du nen versetzten Kaumuskulaturansatz für was Besonderes, und schon bist Du der Experte darin, wie viel Hydrocephali mit verändertem Kaumuskulaturansatz nicht kauen können) - als auch dafür, wieso ich hier nicht in der Materie steckte.

Wie wäre es denn wenigstens mit nem Link oder ner Literaturangabe, wo ich mich kundig machen kann, wo Wissenschaft Hydrokephalos & co. für den Starchild-Schädel abgehakt hat. Aber laß mich raten: Du wirst da nix geben. Ich immerhin bin ja stets bemüht, meine "Ignoranz" zu überwinden, wenn ich nach Quellen frage, um mich kundig zu machen. Aber aus irgendeinem Grunde gerate ich im Grewi-Sektor leider regelmäßig an solche Leutz, die zwar Null Beleg geben (können?), dafür aber eins-drei-fix auf die Adhominem-Schiene geraten und ihren Gegenüber billig diffamieren.

Ach ja, in welchem Forum außer Alien.de bin ich eigentlich noch aktiv? Kopf Kratz

Pertti

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08.09.2011 16:33 Pertti ist offline E-Mail an Pertti senden Beiträge von Pertti suchen Nehmen Sie Pertti in Ihre Freundesliste auf
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@ Perttit
Jo, bin ich denn der Wächter meines Bruders? Sorry, aber es ist nicht mein Ding DIR zu erklären wo Du Dich unter welchen Pseudonymen in verschiedenen Foren tummelst Glow Solltest Du besser wissen als ich - und komme mir jetzt nich mit Alzheimer um die Ecke Läuft nicht!
Einen Link für Dich, weil Du ja verabscheust den Namnen PYE selber zu tippen, habe ich auch: www.lloydpye.com
Dort findest Du alles, was Du wissen solltest um Dich hier "Breit" zu machen.
Aber ehrlich gesagt, ich habe nicht die Hoffnung, dass Du Dich dort wirklich schlau machen wirst um hier mithalten zu können - wie gesagt, Du diskutierst um des Diskutieren willens und scheerst Dich nicht um die Fackten, die nicht in Dein Weltbild passen. Aber das ist auch Dein gutes Recht. Jeder nach seinem Willen! Kopf Kratz Und wenn Du magst, dann lade ich Dir auch das Video gerne hier hoch, obwohl ich denke, dass es Dich überfordern wird - aber auch Du sollst Deine Chance haben Glow
Nimm es nicht persönlich, es ist nur die Art wie Du dich presentierst - in Fachkreisen nennt man es "Mental recht überschaubar" ! Grins
Gruß Peter
08.09.2011 23:04 Dawn62 ist offline E-Mail an Dawn62 senden Beiträge von Dawn62 suchen Nehmen Sie Dawn62 in Ihre Freundesliste auf
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<mod>
@Dawn62
Unterlasse es bitte, andere auf der persönlichen Ebene anzugehen.
Auch wer in welchem Forum unterwegs ist, ist hier nicht relevant und trägt nichts zur Sachdiskussion bei!
</mod>

__________________
"Die Weltformel?
Pi mal Daumen (In Klammern)."
Helge Schneider

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@tsunetomo
Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa ! Habe es zur Kenntiss genommen !
09.09.2011 09:35 Dawn62 ist offline E-Mail an Dawn62 senden Beiträge von Dawn62 suchen Nehmen Sie Dawn62 in Ihre Freundesliste auf
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Deinem meaculpa fehlt leider der nachgereichte Sachbeitrag. Was hast Du denn nun meiner sachbezogenen Darlegung entgegenzuhalten, wie entkräftest Du sie inhaltlich?

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10.09.2011 00:32 Pertti ist offline E-Mail an Pertti senden Beiträge von Pertti suchen Nehmen Sie Pertti in Ihre Freundesliste auf
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@Pertti
Folge dem Link.... wer lesen kann, der lerne......
11.09.2011 19:48 Dawn62 ist offline E-Mail an Dawn62 senden Beiträge von Dawn62 suchen Nehmen Sie Dawn62 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Dawn.
Ich habe Deine Frage nach Vermögen beantwortet, nu sag mir doch bitte, wieso diese Antwort sachlich nicht trägt. lloydpye.com is ne Homepage und kein Link zu konkreten Starchildangaben. Ohnehin is Pye nicht mal in der Lage, Absonderlichkeiten wirklich zu erkennen, wie ich nicht nur behauptet, sondern auch nachgewiesen habe. Daher kannst Du den doch eh in der Pfeife rauchen und als fundierte Quelle vergessen.
Also, kommt hier noch mal irgendeine sachbezogene Auseinandersetzung?
Pertti

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12.09.2011 09:36 Pertti ist offline E-Mail an Pertti senden Beiträge von Pertti suchen Nehmen Sie Pertti in Ihre Freundesliste auf
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@Pertti
Jo, ich denke, Du hast versucht meine Frage zu beantworten, aber Du hast mir nur wunderschön den Wasserkopf erklärt. War nicht übel, aber eben auch nicht meine Frage, sorry. Pye ist für mich kein Wissenschaftler und ich gebe Dir völlig recht, dass ER sowas nicht erkennen würde. Aber er bezieht sich auf Sachverständige. Die kann man sehr leicht auf der Seite von ihm finden wenn man den Links folgt. Aber ich sage es hier noch einmal klipp und klar: Ich bin nicht der Verfechter von Pye!! Ich hatte eine simple Frage gestellt - wer kann mir die 25 Abweichungen erklären? Als Antwort kam bisher nur ein Teilreferat über den Wasserkopf - nicht das, was ich mir erwünscht hatte Wunder
Eine Sachbezogene Auseinandersetzung kommt hier in dem moment zustanden, in dem 2 Leute, die sich mit der Materie vertraut gemacht haben, über die einzelnen Fackten reden können und versuchen, zu belegen oder entkräften, was der einzelne Doc da wohl nicht ganz richtig gemacht haben kann. Aber das funzt nicht wenn Lloyd Pye dazwischen steht. Der hat nur die Homepage über die man sich schlau machen kann. Aber das ist nicht mein Job!
Und gerade bei Dir finde ich das so schade, denn Du machst durchweg den Eindruck, dass Du Dich richtig in die Sache reinkniest. Da würde mit Sicherheit der ein oder andere wirklich gute Beitrag bei rauskommen...... Kopf Kratz
In dem Sinne
12.09.2011 12:57 Dawn62 ist offline E-Mail an Dawn62 senden Beiträge von Dawn62 suchen Nehmen Sie Dawn62 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Dawn.

Wenn Du fragst, wie diese 25 Merkmale zusammen erklärt werden können, und ich verweise mit Begründung auf den Hydrocephalus, wieso rede ich dann über den Hydrocephalus und nicht über Deine Frage? Hallo? Dazu muß ich doch über den Hydrocephalus reden!

So, und nu bin ich mal etwas weiter auf lloydpye.com gegangen. Bin bei starchildproject.com gelandet. Auch von Pye, also auch nix qualitativ anderes. OK, aber schaun mer mal, da bringt er ja, was andere gefunden haben. Hab mir die Schädeldicke rausgepickt. Da sieht man sogar ein schönes Foto mit aufgesägten Schädelknochen. Zum Foto heißt es, der Starchild-Schädel sei da 3mm dick und der Vergleichsschädel 9mm. Das Foto legt das Verhältnis 1:3 auch nahe. Daß im Text dann von "about half as thick as" steht, find ich da schon mal komisch. Grob geschätzt würd ich ja womöglich von nem Drittel sprechen... Aber ok, nehmwa es mal nicht so genau.

Hab mal ein bisserl nach der Knochendicke des Scheitelbeins (parietal bone) geschaut. Und war dann doch überrascht, daß das Scheitelbein bei Koreanern bei Untersuchungen zwischen 4.73 +/- 1.19 und 6,67 +/- 1,41 mm (3,5 und 8mm) (siehe hier) bzw. zwischen 5 und 7mm (siehe hier). OK, bei Europäern scheint sich der Mittelwert der Scheitelbeinstärke bei knapp 8cm einzupendeln (siehe hier, Abb. 2.1 und Text darüber), die Ostasiaten haben da nen grazileren Schädel. Aber erstens sind die Ostasiaten genetisch enger mit den nativen Amerikanern verwandt und damit näherliegend, und zweitens zeigt das doch schon mal, daß es da deutliche Schwankungen bei der Spezies Homo sapiens geben kann.

Jedenfalls sehe ich nicht, wieso beim Vergleich von 5...7mmm ein 9mm normal sei, ein 3mm dagegen anormal. Erst recht nicht bei 3,5...8. Und schon gar nicht, wenn man bedenkt (wie es auch gut auf dem letztgenannten Link zu sehen ist), daß bei nicht ausgewachsenen Menschen (nennen wir sie mal Kind oder child wie in star child) die Stärke des Scheitelbeins anders als bei den übrigen Schädelknochen deutlich dünner ausfällt als das eines Erwachsenen.

Bei meiner Suche bin ich auch noch über C14 gestolpert, den Schädel eines heranwachsenden Urmenschen aus Atapuerca in Spanien. Die Spezies ist Homo antecessor, eine Früh- oder Vorform des Homo heidelbergensis. Dessen Scheitelbein hat eine Stärke von 4 bis 5mm. Andere, womöglich ältere Heranwachsende haben eine Scheitelbeinstärke von 6,5...6,8 bzw. 7,4...8mm; Erwachsene sogar eine Dicke von 11,5...14,5mm. Nun ist das ja ne andere Spezies Mensch, sieht man schon an der Dicke der Schädelwand auf Scheitelbeinhöhe beim Erwachsenen im Vergleich zu uns. Aber dennoch kann man sehen, daß C14 auch unter Heranwachsenden deutlich dünnere Knochen hat als sogar andere Heranwachsende. Bei C14 wurde übrigens eine krankhafte Schädeldeformation festgestellt, die Craniosynostosis. Dabei verknöchern die Nähte zwischen den einzelnen Schädelknochen zu schnell, und beim anschließenden Größenwachstum deformiert sich dadurch der Schädel. Es handelt sich nicht um ein Zugroßwerden des Schädels, nur um ein Deformieren. Im Gegenteil, der Schädel kann sogar in seinem Größenwachstum ausgebremst werden. Ist bei C14 sogar der Fall, sodaß das Hirn beim Größenwachstum noch in angrenzende Areale ausweichen mußte. Und obwohl hier nicht mal eine überdurchschnittliche Größenzunahme vorliegt, geht diese Krankheit mit einer geringeren Scheitelbeindicke einher!

Hier die Maße und hier der Text dazu.

Zurück zu Pyes Site.

Da wird die Schädeldicke des Starchild mit der einer erwachsenen Frau verglichen, der ebenfalls dort gefunden wurde. Der Eindruck wird erweckt, daß die Schädeldicke des Starchilds extrem aus der Reihe fiele, wobei das eben so nicht stimmt. Wenn überhaupt, dann weichen beide gleich weit von "handelsüblichen" Schädeldicken ab Hinzu kommt aber noch, daß es a) natürliche Schwankungen gibt, b) die Schädeldicke bei Kindern eh geringer ausfällt, und c) Knochenerkrankungen, selbst solche ohne pathologische Größenzunahme, zu dünneren Schädelwänden führen können.

Was also sagt uns diese Unterseite über die Schädelwanddicke des Starchild-Schädels aus? Nichts, rein gar nichts. Da werden einfach mal zwei Schädel verglichen, und das wars schon. Keine Angabe über normalmenschliche Schädelwanddicken, Null Info über das Variationsspektrum, nüscht zu altersspezifischen Stärkemaßen. Von krankheitsspezifischen Abweichungen ganz zu schweigen.

Was also soll der ganze Scheiß, außer, in die Tonne getreten zu werden? Das ist doch nur billiges Getrickse, um Ahnungslosnicks zu fangen, die zu faul oder zu unfähig sind, um sowas mal selbst gegenzuprüfen.

Pertti

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12.09.2011 17:29 Pertti ist offline E-Mail an Pertti senden Beiträge von Pertti suchen Nehmen Sie Pertti in Ihre Freundesliste auf
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